Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
6 Kommentare
Merkwürdig:
Herr Rösler wurde vor ein paar Wochen für eine derartige Aussage (siehe Überschrift) von den Polit-Kollegen und den Medien quasi gesteinigt. Da kann man auf die Reaktionen in diesem Fall gespannt sein.

@ beobachter
Das Ungeschickte an Röslers Äußerungen würde ich sagen war eben das Timing, denn manchmal ist es sinnvoll erst zu denken und erst dann zu reden. Abgesehen davon, ist Herrn Weidmanns Position bekannt, während Fipsi wohl eher wie eine Fahne im Wind steht, denn seine Äußerungen als er in Griechenland war, hörten sich anders an. Außerdem muss man bedenken, dass Rösler investoren dazu bewegen wollte in Griechenland zu investieren und dann genau von einer insolvenz zu sprechen, bei der die Konsequenzen -womöglich eine Rückkehr zu Drachme- unvorhersehbar sind, ist nicht besonders geschickt.

Deutschen investiert in Griechenland!

banken sitzen auf 30 biLL. EUR eigener AKTiVA, haben vom EU-"Steuerzahler" laut barroso 4,6 biLLiONEN bekommen, sichern sich weiter gegen eigene insolvenzabwicklung dreist mit "too-big/connected/under capitalized-to-fail" durch 1-2% reales Eigenkapital und Geiselhaft des Spar-/Kreditteils ab, schütten trotzdem hunderte Mrd Dividenden und boni entspannt aus..
..und werden nun wieder "alternativlos" mit Merkels und Asmussens Ochsentour "unbegrenzt" mit virtueller Steuerzahlerkohle noch ungeborener Generationen "rekapitalisiert" statt ihnen marktwirtschaftlich bei Marktaustritt zu winken!
Wo deren Rente jetzt schon zu 2/3 aus heißer Luft besteht und bRD in 40 Jahren von 2100+7000 Mrd eigener Schulden NiE EiNEN CENT je zurückbezahlt hat, sondern 100 Mio Euro ZiNSEN TÄGLiCH bezahlt!
Und wo Abzahlung o.g. 9100 Mrd durch "vorbildhafte Schuldenbremse" (10 Mrd p.a.) linear ohne Zinsen so 900 Jahre dauern würde!
Also bloß keine falsche bescheidenheit!
Wie CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE schon sagten, jetzt schnell zünftige Party solidarischer Gleichschaltung zur EUdSSR mittels "in der Schlagkraft" unbegrenzt über EZb-Geldmengenausweitung gestärkter Rettungs-Faszilitäten!
"Hubschrauber"-Jean-Claude kriegt sowieso bald fürs brave "quantitative easing" von USA wie schon US-gefällige DSK-Erbin Lagarde Zuschlag für Weltbankchefposten!
Und Goldman-Draghi wird keiner den "Stabilitätsfanatiker" bei EZb abkaufen!
"Also Großmutter, wieso hast Du so große Ohren"?!
(übersetzt: "EZb fährt Anleihekäufe wg. der nun total konsolidierten Lage der PiiGS zurück!" :)
bei seit 2007 durch politische EZb-Vergewaltigung bei EZb-Eigenkapital von gerade 10 Mrd Euro an EU-banken rausgerückten 4.600 Mrd und der absoluten synchronen Überschuldung der Welt wird keiner am globalen Währungsschnitt mehr umhin kommen, spätestens wenn noch bald Chinas inflationsblase, weltweite Anleiheblase von 100 biO$ und CDS-blase von 1 biLLiARDE $ platzt!
Also, PARTY auf der Titanic!

@ Cartman
Rösler wurde schon wegen des inhalts gesteinigt, nicht wegen des "Timings". Wenn die Rösler-Äusserung stat von Herrn Rösler von Herrn Weidmann gekommen wäre, wäre die Reaktion mit Sicherheit eine andere gewesen. insofern ging es wohl eher um den journalistischen Volkssport "FDP-bashing" als um die Sache. (ihre bezeichnung als "Fipsi" läuft in die selbe Richtung.) Wenn die Sache überhaupt nicht mehr im Mittelpunkt steht, finde ich das sehr bedenklich.
Und was die pot. investoren anbetrifft: Es ist doch seit langem klar, dass ein Schuldenschnitt kommen muss. Von daher würde wohl kaum ein verantwortungsbewusster Unternehme investieren, bevor nicht wenigstens ansatzweise klare Verhältnisse herrschen; egal was ein deutscher Wirtschaftsminister sagt. Von daher läuft auch dieses Argument ins Leere.
Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
Kommentare zu: Weidmann zieht Griechen-Pleite in Betracht
zum Artikel