Strauss-Kahn-Nachfolge: US-Ökonom schlägt Otmar Issing als IWF-Chef vor

Strauss-Kahn-Nachfolge: US-Ökonom schlägt Otmar Issing als IWF-Chef vor

von Angela Hennersdorf

Der renommierte US-Ökonom Allan Meltzer hat den früheren Chefvolkswirt der EZB, Otmar Issing, als Nachfolger von Dominique Strauss-Kahn an der Spitze des IWF vorgeschlagen.

„Mein Kandidat ist Otmar Issing, der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, der auch Vorsitzender der Finanzmarktregulierungskommission unter Bundeskanzlerin Angela Merkel war“, sagte Meltzer in einem Gespräch mit der am Montag erscheinenden WirtschaftsWoche.

„Er ist ein mutiger und intelligenter Mann, ein absoluter Finanzmarktexperte. Er würde für eine viel weniger expansive Geldpolitik eintreten“, so Meltzer. „Er wäre ein Reformer, der beim IWF für einen Kurswechsel sorgen dürfte.“

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Der Professor wirft dem IWF vor, unter Strauss-Kahn zu leichtfertig Geld vergeben zu haben. „Seit dieser Sozialist Chef des Währungsfonds ist, vergibt der IWF leichtfertig Kredite an Länder, in denen absolut keine Aussicht darauf besteht, dass diese jemals zurückgezahlt werden.“ Mit dem Wechsel an der Spitze müsse die Rolle des IWF stark verändert werden.  „Die Rechte des IWF müssen stark beschnitten werden. Es war ein sehr großer Fehler, dem IWF mehr Geld zu geben.

Unter der Führung von Strauss-Kahn ist der Internationale Währungsfonds zu einer reinen Geldverleih-Institution verkommen, anstatt sich auf die Bekämpfung der Inflation zu konzentrieren und in finanzschwachen Staaten auf rigide Sparprogramme und Reformen zu pochen. Bankrotte Länder werden stattdessen mit riesigen Geldsummen belohnt, die sie niemals zurückzahlen können. Das ist nicht konstruktiv.“

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