Südsudan: Erste Deutsche ausgeflogen

Südsudan: Erste Deutsche ausgeflogen

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Südsudan: Erste Deutsche ausgeflogen

Vor fünf Jahren wurde mit dem Südsudan die jüngste Nation in die Weltgemeinschaft aufgenommen. Ende 2013 brach dann erneut ein Bürgerkrieg aus. Momentan eskaliert die Situation wieder.

Nach den heftigen Kämpfen der vergangenen Tage im Südsudan hat die Bundeswehr damit begonnen, Deutsche aus dem ostafrikanischen Krisenstaat auszufliegen. Die ersten Bundesbürger wurden nach Angaben des Auswärtigen Amts am Mittwoch mit Flugzeugen außer Landes gebracht. Insgesamt hielten sich zuletzt noch etwa 100 Deutsche im Südsudan auf. Die Bundeswehr will aber helfen, auch Ausländer aus anderen Ländern aus dem Südsudan in Sicherheit zu bringen.

Der Einsatz erfolgt demnach auf Beschluss des Krisenstabs der Bundesregierung, der die Entwicklung in den vergangenen Tagen genau verfolgt hatte. Zu Details wollte sich eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes nicht näher äußern. „Es geht natürlich immer um große Sicherheitsüberlegungen, die hier im Hintergrund stehen“, sagte sie.

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Kurz vor dem fünften Jahrestag der Unabhängigkeit der jüngsten Nation der Welt waren seit Freitag heftige Kämpfe zwischen regulären Streitkräften und ehemaligen Rebellen ausgebrochen. Dabei wurde nach Regierungsangaben mindestens 270 Menschen in der Hauptstadt Juba getötet. Nach Anordnung einer Waffenruhe durch Präsident Salva Kiir hat sich die Lage inzwischen beruhigt.

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