
Bei der Explosion einer Autobombe im Zentrum von Bagdad sind sieben Menschen ums Leben gekommen. 24 Personen seien verletzt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Zahl der Opfer könne noch steigen. Der Anschlag ereignete sich in einem hauptsächlich schiitischen Stadtteil.
Erst am Sonntag waren bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeiakademie ebenfalls in Bagdad 20 Menschen getötet worden. Durch den Angriff wurde eine kurze Periode der relativen Ruhe unterbrochen, nachdem die Spannungen zwischen dem schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki und sunnitischen Politikern nachgelassen hatten. Der Streit hatte im Dezember und Januar zu einem Aufflammen der Gewalt geführt und Befürchtungen geweckt, das Land könne wieder in die schweren Gefechte zwischen den Religionsgruppen wie in den Jahren 2006 bis 2007 abrutschen.













