Terroranschlag in der Türkei: IS soll für Selbstmordattentat verantwortlich sein

Terroranschlag in der Türkei: IS soll für Selbstmordattentat verantwortlich sein

, aktualisiert 20. März 2016, 13:36 Uhr
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Vier Menschen starben bei dem Selbstmordanschlag, 39 weitere wurden verletzt.

Noch hat sich der sogenannte Islamische Staat (IS) nicht bekannt, dich die türkischen Behörden gehen davon aus, dass der Selbstmordattentäter aus den Reihen der Terrormiliz stammt.

Bei dem Selbstmordattentäter von Istanbul handelt es nach Regierungsangaben um einen Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat. Der türkische Innenminister Efkan Ala teilte am Sonntag in Ankara mit, der Attentäter sei als Mehmet Ö. identifiziert worden. Er stamme aus dem türkischen Gaziantep. Er bestätigte damit vorherige Medienberichte. Der IS bekannte sich zunächst nicht zu der Tat.

Der Selbstmordattentäter hatte am Samstag in der belebten Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal vier Menschen mit in den Tod gerissen und nach neuesten Angaben 39 verletzt. Drei der Todesopfer sind Israelis. Das Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, 15 Verletzte befänden sich noch im Krankenhaus.

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Der Terroranschlag mitten in in Istanbuls Stadtzentrum trifft die Türkei in einer schwierigen Lage. Dabei hat das Land Normalität gerade am nötigsten.

Terroranschlag Istanbul Quelle: REUTERS

Die türkische Regierung macht den IS auch für einen Anschlag auf eine deutsche Reisegruppe im Januar verantwortlich. Damals riss ein Selbstmordattentäter in der Istanbuler Altstadt zwölf Deutsche mit in den Tod.

Ein Attentat auf eine regierungskritische Demonstration im Oktober vergangenen Jahres soll nach Regierungsangaben ebenfalls der IS verübt haben. Mehr als 100 Menschen wurden damals getötet. Der IS hatte sich zu keinem der Anschläge bekannt.

Angesichts des Anschlags überprüfe die Türkei nun alle Sicherheitsmaßnahmen, sagte Innenminister Ala in einer direkt im Fernsehen übertragenen Stellungnahme. In einigen Städten seien aus Sicherheitsgründen die Feiern zum kurdischen Neujahrsfest Newroz verboten worden. In sieben Provinzen und dem Zentrum der Stadt Sirnak seien zudem Ausgangsperren verhängt worden. In der Vergangenheit war es zu Newroz zu Zusammenstößen zwischen Kurden und der türkischen Polizei gekommen.

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