Terroranschlag Kuwait : Weitere Festnahmen nach Selbstmordanschlag auf Moschee

Terroranschlag Kuwait : Weitere Festnahmen nach Selbstmordanschlag auf Moschee

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Imam-Sadiq-Moschee in Kuwait nach dem Selbstmordattentat

Nach dem Terroranschlag in Kuwait meldet die Polizei nun weitere Festnahmen. Zu der Tat hat sich ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat bekannt.

Nach dem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in Kuwait hat die Polizei mehrere Personen festgenommen. Bei einem von ihnen handele es sich um einen Kuwaiter, der sein Haus als Versteck für die anderen Verdächtigen genutzt habe, teilte das Innenministerium am Sonntagmorgen mit. Ein anderer Verdächtiger sei ein 25-jähriger Angehöriger der Gemeinschaft der Bidun, die sich überwiegend aus Nachfahren von Wüstennomanden zusammensetzt, die von der Regierung als staatenlos betrachtet werden. Die Bidun werden der kuwaitischen Führung seit langem vor, ihnen Bürgerrechte vorzuenthalten.

Frankreich, Tunesien, Kuwait Mehr als 60 Tote bei drei Terroranschlägen

Drei schlimme Anschläge innerhalb von wenigen Stunden: In Tunesien, Kuwait und Frankreich sterben mindestens 62 Menschen. Hinter allen drei Attentaten steckt offenbar die Terrormiliz Islamischer Staat.

Wieder ein islamistisches Attentat in Frankreich: Auf dem Körper des enthaupteten Manns wurden arabische Schriftzeichen entdeckt. Quelle: dpa

Wie viele Verdächtige insgesamt festgenommen wurden, ließ die Polizei jedoch unerwähnt. Die regierungsnahe Zeitung „Al-Dscharida“ meldete hingegen, dass in der Nacht zum Sonntag sieben Personen festgesetzt worden seien.

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Zuvor hatte das Innenministerium die Festnahme des Besitzers des Autos gemeldet, das vom Bombenattentäter benutzt worden war, um zu der Moschee in Kuwait-Stadt zu fahren. In dem Gotteshaus hatte er dann seinen Sprengsatz unter den Gläubigen zur Explosion gebracht. 27 Menschen wurden getötet und mehr als 200 weitere verletzt.

Selbstmordattentat 24 Tote bei Anschlag auf Moschee in Kuwait

Selbstmordanschlag auf eine von 2000 Gläubigen besuchte schiitische Moschee in Kuwait: Nach Angaben der Behörden sind mindestens 24 Menschen getötet worden, 200 weitere wurden schwer verletzt.

Imam-Sadiq-Moschee in Kuwait: Ein Verletzter wird noch rechtzeitig vom Tatort gerettet. Quelle: dpa

Am Samstag nahmen Tausende Menschen an einer Begräbnisprozession für die Opfer teil. An dem Trauerzug beteiligten sich Sunniten und Schiiten. Das Attentat während Freitagsgebeten war der erste Terrorangriff in dem Golfstaat seit mehr als zwei Jahrzehnten.


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