Trotz Flüchtlingsdrama: Investitionen fließen nach Myanmar fließen weiter

exklusivTrotz Flüchtlingsdrama: Investitionen fließen nach Myanmar fließen weiter

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Flüchtlingscamp von Rohingya in Indonesien

von Philipp Mattheis und Stephanie Heise

Die Flüchtlingskatastrophe der muslimischen Minderheit der Rohingyas in Myanmar, die im Land unterdrückt werden und zu Tausenden auf der Flucht sind, schlägt sich bislang nicht negativ auf die Wirtschaftslage des Landes nieder.

„Die Flüchtlingsproblematik wirkt sich akut nicht auf das Investitionsklima aus“, sagte Monika Stärk von der deutschen Handelskammer in Rangun der WirtschaftsWoche. Auch Jörg Wolle, Chef des Schweizer Unternehmens DKSH, erwartet keine Veränderung: „Wir sind der Überzeugung, dass der Trend der wirtschaftlichen Öffnung in Myanmar nicht mehr zu stoppen ist.“ DKSH beschäftigt 1700 Mitarbeiter im früheren Burma, die unter anderem ausländische Unternehmen beraten, die dort Geschäfte machen wollen.

2014 wurde fast eine Milliarde US-Dollar aus dem Ausland in Myanmar investiert, 2016 sollen es 1,2 Milliarden Dollar werden. Politisch muss die Regierung wenig fürchten. Zwar haben die USA ihre Sanktionen verlängert. Ein Großteil der Investitionen aber kommt aus Asien.

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Den Muslimen in Myanmar, rund eine Million Rohingyas, wird von dem mehrheitlich buddhistischen Land die Staatsangehörigkeit von Myanmar verweigert. Sie können nach einer Ausreise nicht ins Land zurückkehren. 140.000 Rohingyas leben in Lagern, viele fliehen zurzeit wegen der Unterdrückung über das Meer in andere Länder. Dort werden sie jedoch oft nicht aufgenommen.

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