Trump-Telefonat mit Japan und China: Nordkorea von „provokanten Aktionen“ abbringen

Trump-Telefonat mit Japan und China: Nordkorea von „provokanten Aktionen“ abbringen

, aktualisiert 24. April 2017, 08:19 Uhr
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FILE - In this April 7, 2017, file photo, U.S. President Donald Trump, left, and Chinese President Xi Jinping walk together at Mar-a-Lago in Palm Beach, Fla. The U.S. is piling the pressure on Beijing to use its clout with North Korea to rein in its nuclear and missile programs. China is the North’s most important trading partner and ally, but Pyongyang has ignored Beijing’s calls for a suspension of those programs and its requests for high-level bilateral talks. (AP Photo/Alex Brandon, File)

Quelle:Handelsblatt Online

Jüngste US-Satellitenaufnahmen deuten auf erhöhte Aktivitäten rund um eine Testanlage für nukleare Operationen in Nordkorea hin. Japan und die USA wollen Handeln. China ruft zu Zurückhaltung auf.

SeoulDer chinesische Staatschef Xi Jinping hat US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat zu Zurückhaltung im Umgang mit Nordkorea aufgerufen. China hoffe, alle Beteiligten würden die Verschärfung der Situation auf der Koreanischen Halbinsel vermeiden, sagte Xi laut Berichten des staatlichen TV-Senders CCTV nach dem Gespräch am Montagmorgen (Ortszeit Peking).

Die Trump-Regierung hatte zuvor mehrmals gewarnt, dass alle Optionen „auf dem Tisch“ lägen, um Nordkorea von der Entwicklung einer Rakete mit Nuklearsprengkopf abzuhalten, die die US-Küste erreichen kann - inklusive eines militärischen Eingreifens.

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Trump sprach auch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe über das Thema. Bei einem Telefonat wurde vereinbart, Nordkorea auf eine Abkehr von „provokanten Aktionen“ zu drängen. Das Atom- und Raketenprogramm des Landes sei eine extrem ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit, sagte Abe danach. Die internationale Gemeinschaft und sein Land seien gefährdet.

Jüngste US-Satellitenaufnahmen deuten auf erhöhte Aktivitäten rund um eine Testanlage für nukleare Operationen in Nordkorea hin. Machthaber Kim Jong Un hat erklärt, sein Land sei in den letzten Zügen der Vorbereitung, wenn es um den Start einer ballistischen Interkontinentalrakete gehe.

Das südkoreanische Verteidigungsministerium teilte mit, dass es so scheine, als sei Pjöngjang zu jeder Zeit bereit, eine solche „strategische Provokation“ vorzunehmen. Es wird befürchtet, dass Nordkorea am Dienstag zum Jahrestag der Gründung seines Militärs ein Zeichen setzen könnte. Das Land begeht besondere Feiertage häufig mit der Zurschaustellung seiner militärischen Möglichkeiten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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