Trumps erste Auslandreise: Rivlin beschwört die Hoffnung auf Frieden zwischen Religionen

Trumps erste Auslandreise: Rivlin beschwört die Hoffnung auf Frieden zwischen Religionen

, aktualisiert 22. Mai 2017, 13:11 Uhr
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Israels Präsident Rivlin nimmt US-Präsident Trump nach seiner Landung nahe Tel Aviv in Empfang.

Quelle:Handelsblatt Online

Bei Donald Trumps Besuch hat Israels Präsident Reuven Rivlin zu Frieden zwischen den Religionen aufgerufen. Israel ist eines der Ziele auf Trumps ersten Auslandsreise und war zuvor in der saudischen Hauptstadt Riad.

Tel AvivIsraels Staatspräsident Reuven Rivlin hat beim Antrittsbesuch von US-Präsident Donald Trump die Hoffnung auf Frieden zwischen den drei großen, monotheistischen Weltreligionen beschworen. „Wir haben unterschiedliche Überzeugungen - aber wir beten alle den gleichen Gott an“, sagte Rivlin am Montag auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. „Wir können zusammenarbeiten für eine bessere Zukunft. Wir sollten das weiterhin tun, zusammen.“

US-Präsident Donald Trump war am Mittag am Flughafen Ben Gurion in der Nähe von Tel Aviv eingetroffen. Er befindet sich aktuell auf seiner ersten Auslandsreise. Zuvor war Trump in der saudischen Hauptstadt Riad gewesen, am Dienstag will er weiter nach Rom fliegen.

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Rivlin verwies auf die aktuellen Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der „Vereinigung“ Jerusalems. „Es macht uns sehr glücklich zu wissen, dass Israels wichtigster Verbündeter die Bedeutung Jerusalems für die Juden auf der ganzen Welt anerkennt“, sagte er. „Jerusalem ist das schlagende Herz der Juden, so wie es das seit 3000 Jahren gewesen ist.“

Israel hatte den Ostteil der Stadt im Sechs-Tage-Krieg 1967 mit anderen Gebieten erobert und später annektiert. International wird Jerusalem nicht als Israels Hauptstadt anerkannt. Die Palästinenser wollen im Ostteil die Hauptstadt eines eigenen Staates errichten.

Bei seiner Ankunft wurde Trump von Rivlin und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begrüßt. Der US-Präsident will sich für einen neuen Anlauf bei den Friedensgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern einsetzen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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