Türkei: Es kommen immer weniger Touristen

Türkei: Es kommen immer weniger Touristen

, aktualisiert 29. September 2016, 19:56 Uhr
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Ankara: Die türkische Hauptstadt gehört zu den größten Metropolen der Welt. Doch durch die politischen Unruhen sinkt die Anzahl der Gäste in der Türkei drastisch.

Quelle:Handelsblatt Online

Die sinkende Besucheranzahl hat Folgen: Der Tourismus spielt für die Türkei eine wichtige Rolle. Besonders Deutsche machten in der Türkei dieses Jahr weniger Urlaub – auch russische Reisende blieben dem Land fern.

AnkaraDie Zahl der ausländischen Touristen in der Türkei ist im August um 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Lediglich rund 3,18 Millionen Gäste aus dem Ausland kamen vergangenen Monat in das Land, wie das Tourismusministerium am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Besucher aus Deutschland sank demnach um 34,5 Prozent.

Damit setzt sich die Entwicklung der vorangegangenen Sommermonate fort. Im Juni war die Zahl der ausländischen Besucher um knapp 41 Prozent niedriger ausgefallen als ein Jahr zuvor, im Juli betrug das Minus knapp 37 Prozent.

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Die Türkei hat in den vergangenen Monaten immer wieder Anschläge mit teils zahlreichen Toten erlebt. Für zusätzliche Verunsicherung sorgte der gescheiterte Putschversuch im Juli.

Das einzige wichtige Land, aus dem im August mehr Besucher kamen als im Vorjahreszeitraum, war Saudi-Arabien. Dagegen brach die Zahl der Touristen aus Russland um knapp 84 Prozent ein - obwohl die beiden Länder ihre Beziehungen im Juni normalisiert hatten und Reisebeschränkungen im Laufe des Sommers aufgehoben wurden.

Russische Reisende gehören zu den wichtigsten Urlaubergruppen in der Türkei. Der Tourismus ist für die Wirtschaft des Landes ein Schlüsselsektor.

Quelle:  Handelsblatt Online
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