Ukraine-Krise: USA schicken F22-Kampfflugzeuge nach Europa

Ukraine-Krise: USA schicken F22-Kampfflugzeuge nach Europa

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Der „Raptor“ ist nur schwer vom Radar zu erfassen.

Wegen der russischen Militärhandlungen in der Ukraine wollen die USA ihre modernsten Kampfjets in Europa stationieren.

Als Abschreckungsmittel gegen russische Drohgebärden schicken die USA ihre modernsten Kampfflugzeuge nach Europa. Die Maschinen vom Typ F-22 „Raptor“ würden „sehr bald“ zu Übungen mit Nato-Verbündeten verlegt, sagte Luftwaffen-Staatssekretärin Deborah Lee James am Montag im US-Verteidigungsministerium. Hintergrund seien russische Militärhandlungen in der Ukraine.

Ein genaues Datum oder Orte der Stationierung nannte sie nicht. Luftwaffen-Stabschef Mark Welsh sagte, die Kampfflugzeuge sollten an Stützpunkte geschickt werden, von denen aus sie auch bei einem möglichen militärischen Konflikt in Europa eingesetzt würden. Die knapp 19 Meter lange, mit Tarnkappentechnik ausgestattete „Raptor“ ist nur schwer vom Radar zu erfassen.

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Wegen der hohen Kosten war die Anschaffung der F-22 im US-Kongress umstritten. Hersteller Lockheed Martin beziffert den Stückpreis auf mehr als 140 Millionen Dollar. Expertenschätzungen gehen sogar von bis zu 350 Millionen Dollar je „Raptor“ aus, wenn man Wartung und Reparaturen einbezieht. Wegen der aufwendigen Wartung sollen die Flugkosten pro Stunde über 44 000 Dollar betragen.

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