UN-Sanktionen gegen Nordkorea: Trump und Moon hoffen auf Einhaltung der Beschlüsse

UN-Sanktionen gegen Nordkorea: Trump und Moon hoffen auf Einhaltung der Beschlüsse

Bild vergrößern

U.S.-Präsident Donald Trump mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in (links)

US-Präsident Trump und Südkoreas Moon hoffen auf eine Einhaltung der neuen UN-Sanktionen gegen Nordkorea. US-Außenminister Tillerson fordert eine Einstellung der Raketentests Nordkoreas.

US-Präsident Donald Trump und der südkoreanische Präsident Moon Jae In hoffen, dass die neuen Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea von der Weltgemeinschaft umgesetzt werden. Die Raketentests Nordkoreas stellten eine ernste und wachsende Bedrohung für die Vereinigten Staaten, Südkorea und Japan dar, hieß es in einer Erklärung des Weißen Hauses vom Sonntag (Ortszeit), nachdem Trump und Moon ein Telefonat geführt hatten.

Der UN-Sicherheitsrat hatte als Reaktion auf das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas harte neue Sanktionen gegen Pjöngjang verhängt. Der Rat stimmte am Samstag einstimmig für eine von den USA vorgebrachte und mit China abgestimmte Resolution, die Nordkoreas Exportwirtschaft vehement treffen soll.

Anzeige

Der Beschluss des Weltsicherheitsrates untersagt Nordkorea den Export von Kohle, Eisen, Blei und Meeresfrüchte. Die Ausfuhren haben einen Wert von mehr als einer Milliarde Dollar (850 Millionen Euro), was einem Drittel der Gesamtexporte Nordkoreas des vergangenen Jahres gleichkommt. Zudem sollen andere Länder keine weiteren Arbeitskräfte aus Nordkorea mehr einstellen. Die Einkommen von Arbeitern im Ausland sind eine wichtige Geldquelle für die Regierung von Machthaber Kim Jong Un.

Reaktion auf UN-Sanktionen Nordkorea kündigt Vergeltung an

Nordkorea hat die jüngsten Sanktionen der Vereinten Nationen gegen das isolierte Land als Verletzung seiner Souveränität kritisiert und Gegenmaßnahmen angekündigt.

Kim Jong Un Quelle: AP

Die zusätzlichen Sanktionen - das mittlerweile siebte Paket gegen Nordkorea - sind eine Reaktion auf die beiden nordkoreanischen Tests von Interkontinentalraketen im Juli. Sie sollen Nordkorea zu neuen Verhandlungen über sein Raketen- und Atomwaffenprogramm zwingen. Doch das Land hat wiederholt erklärt, sein nukleares Waffenarsenal niemals aufgeben zu wollen. Pjöngjang betrachtet es als Notwendigkeit für seine eigene Sicherheit.

Das beste und erste Signal vonseiten Nordkoreas für Bereitschaft zu Verhandlungen mit den USA sei ein Stopp der Raketentests, sagte US-Außenminister Rex Tillerson. Tillerson machte keine Angaben für einen genauen Zeitrahmen, es reiche jedoch nicht, die Tests nur für ein paar Wochen oder Monate auszusetzen, so der Außenminister. Die USA hätten zudem auch andere Mittel der Kommunikation, falls Nordkorea eine Bereitschaft für Verhandlungen zeige. Was diese Mittel waren, sagte Tillerson jedoch nicht konkret.

Atomtests China fordert Nordkorea zum Einstellen von Raketentests auf

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat Nordkorea zur Abkehr von seinen Raketen- und Atomtests aufgerufen. Pjöngjang dürfe nicht gegen UN-Beschlüsse verstoßen.

Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho (l) wird von seinem chinesischen Kollegen Wang Yi vor einem bilateralen Treffen begrüßt. Quelle: dpa

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%