UN warnen vor Nordkoreas Atomplänen: "Das bereitet uns Sorgen"

UN warnen vor Nordkoreas Atomplänen: "Das bereitet uns Sorgen"

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un im April 2017 in Pyongyang bei einer Militärparade.

Die UN-Atomenergiebehörde warnt vor Nordkoreas Nuklearprogramm. Die Sicherheitsbedenken seien groß, heißt es bei den Vereinten Nationen. Derweil beschließt das US-Repräsentantenhaus schärfere Sanktionen gegen Nordkorea.

Die Internationale Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen (IAEA) verfolgt mit großer Sorge Nordkoreas atomare Ambitionen. "Wir haben Anhaltspunkte, dass das Nuklearprogramm so vorangeht wie Nordkorea es verkündet", sagte IAEA-Chef Yukiya Amano der "Süddeutschen Zeitung".

Nordkorea hatte die Inspektoren der IAEA zwar bereits im Jahr 2009 aus dem Land geworfen, aber die Experten überwachten die Aktivitäten des Regimes mithilfe von Satellitenbildern. "Alle Indizien zeigen uns, dass Nordkorea Fortschritte macht. Und das bereitet uns Sorgen", sagte Amano. Die daraus resultierenden Sicherheitsbedenken gingen über die Region hinaus. Nordkoreas Diktator Kim Jong-un hatte jüngst sowohl Japan, Südkorea als auch den USA mit einem Angriff gedroht. US-Präsident Donald Trump bemüht sich seit Beginn seiner Präsidentschaft, den Druck auf Pjöngjang zu erhöhen. Seine Regierung schließt auch ein militärisches Vorgehen gegen Nordkorea nicht aus.

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Nun hat das US-Repräsentantenhaus sich fast einstimmig für schärfere Sanktionen gegen Nordkorea ausgesprochen. Mit nur einer Gegenstimme billigte die Kongresskammer am Donnerstag die Strafmaßnahmen, die verstärkt die Schiffsindustrie des abgeschotteten Landes ins Visier nehmen. Die Befürworter der Sanktionen wollen damit in Pjöngjang ein klares Zeichen setzten, nachdem sich zuletzt der Streit über das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm verschärft hatte. Die Maßnahmen, die sich auch gegen Geschäftspartner Nordkoreas richten, müssen noch vom Senat verabschiedet werden. Nordkorea treibt sein Atom- und Raketenprogramm trotz internationaler Kritik und bereits verhängter Sanktionen voran.

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Als Reaktion auf die jüngsten Raketentests verhandeln die USA Diplomatenkreisen zufolge mit China auch über eine Verschärfung von Strafmaßnahmen der Vereinten Nationen (UN). Die Volksrepublik ist traditionell mit Nordkorea verbündet, hatte das kleine Nachbarland aber zuletzt wiederholt zur Mäßigung aufgefordert. Die Führung in Pjöngjang reagierte mit einem ungewöhnlich harschen Ton gegenüber seinem Bündnispartner. US-Präsident Donald Trump hat einen Angriff nicht auf Nordkorea ausgeschlossen. Er erklärte aber auch, er setze auf eine nichtmilitärische Lösung. Die USA und andere Staaten haben unlängst Kriegsschiffe in die Region verlegt.

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