Unruhen in muslimischen Ländern: Gefahr der Eskalation

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Proteste gegen die USA und den Mohammed-Schmähfilm

von Henning Krumrey

Die Unruhen in muslimischen Ländern gefährden auch deutsche Unternehmen.

„Wir raten unseren Landsleuten in den betroffenen Ländern in dieser Zeit zu besonderer Wachsamkeit“, warnt Außenminister Guido Westerwelle (FDP) mit Blick auf Tochterfirmen und entsandte Mitarbeiter. „Ich bin überzeugt, dass die große Mehrheit der Muslime Gewalt ablehnt. Doch wir können nicht ausschließen, dass radikale Kräfte weiterhin auf Eskalation setzen.“

Anton Börner, Präsident des Groß- und Außenhandelsverbands BGA, hofft, dass durch die Arbeit in deutschen Unternehmen „Werte wie Toleranz, Meinungsfreiheit, Respekt gegenüber Andersgläubigen in der Nachbarschaft des Betriebs und in der eigenen, einheimischen Belegschaft positiv verwurzelt sind“. So positiv, dass sich Anwohner und Mitarbeiter „auch gegenüber Extremisten für den Betrieb und für die indirekt durch ihn vertretenen Werte einsetzen“.

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Den größten Schaden hätten freilich die Länder selbst. „Für die Ansiedlung von Unternehmen ist das verheerend“, sagt Felix Neugart, Nordafrika-Experte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). „So schafft man kein Vertrauen.“

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