US-Handelsabkommen mit Großbritannien: Obama warnt vor Brexit-Folgen

US-Handelsabkommen mit Großbritannien: Obama warnt vor Brexit-Folgen

, aktualisiert 24. April 2016, 17:15 Uhr
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Der US-Präsident hat sich klar für einen Verbleib Großbritanniens in der EU ausgesprochen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Briten entscheiden am 23. Juni über die Zukunft ihres Landes. Obama hat jüngst für einen Verbleib in der EU geworben. Ein Austritt Großbritanniens würde sich auch auf die Handelsbeziehungen zu den USA auswirken.

LondonUS-Präsident Barack Obama hat im Falle eines Austritts Großbritanniens aus der EU vor langwierigen Verhandlungen für ein Handelsabkommen zwischen beiden Ländern gewarnt. Es könne bis zu zehn Jahre in Anspruch nehmen, sagte Obama in einem am Sonntag ausgestrahlten BBC-Interview. Großbritannien würde sich bei einem sogenannten Brexit am „Ende der Warteschlange“ wiederfinden. Die USA würden Großbritannien keinen Vorzug bei den Verhandlungen geben und zunächst ein Abkommen mit „dem größten Handelspartner – dem europäischen Markt“ anstreben.

Obama hat bei seinem dreitägigen Großbritannien-Besuch für einen Verbleib des Landes in der europäischen Gemeinschaft geworben. „Meine Hoffnung ist, dass es etwas Einfluss auf das hat, was die Wähler denken“, sagte Obama über seine Pro-EU-Kampagne. Die Briten entscheiden am 23. Juni in einem Referendum über die Zukunft ihres Landes in der EU. Es wird ein knappes Votum erwartet. Brexit-Befürworter argumentieren, dass Großbritannien außerhalb der EU bessere Bedingungen bei Verträge erhalten würde.

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Obama befindet sich in den letzten neun Monaten seiner Amtszeit. Noch am Sonntag wurde er in Hannover erwartet. Auch bei dem Aufenthalt in Deutschland steht das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP im Fokus.

Quelle:  Handelsblatt Online
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