Kommentare zu: Die Zweifel an Obamas Programm wachsen

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7 Kommentare
  • 27.07.2009, 10:38 UhrAnonymer Benutzer: Ric

    Zu später Aktionismus ist das leider.
    ich bin Amerikaner und sehe seit Jahren die gesamte infrastruktur zerfallen. ich bin der Meinung dass das angebliche Effizienzwunder in den US und das vermeintlich höhere Wachstum als z.b. in Deutschland a) auf Pump und b) auf Verschleiß der Substanz gegründet war. Es ist atemberaubend welchen zerfallenden Eindruck die normalen Städte in der "zweiten Reihe" (also außerhalb von Manhattan und Co., wo alles reich und blankpoliert ist) inzwischen machen. Die Deutschen jammern gerne und zerfließen immer in quengligem Selbstmitleid und Selbstkritik aber die infrastruktur in der bundesrepublik ist alles in allem in einem guten Zustand, da ist nichts "unrettbar". Während z.b. Strom oder Schienennetz in den US so kaputt und marode ist, da hilft nur ein "Neustart". Jede Sanierung käme teurer als ein Neubau. Die meisten Schienen sind noch mit gußeisernen Nägeln aus Urgroßvaters Zeiten an krümeligen Schwellen befestigt, besonders in den trockeneren Staaten. Ein paar Milliarden für Schnellzüge dürften gerade mal, wenn überhaupt, reichen die "Acela" Strecke an der Ostküste zu ertüchtigen und auf iCE/TGV/Shinkanzen-Standard zu bringen.
    Die Deutschen sind Nihilisten, die Amerikaner hingegen sehr naiv. ich weiss nicht was besser ist.

  • 27.07.2009, 11:26 UhrAnonymer Benutzer: Dithie

    Zu: Zweifel.....
    Wachsen nicht nur ,in USA,auch hier, unter der stärksten "Kanzlerin" ist
    das sanieren mit Steuergelder von maroden banken,korrupte Manager
    in großen Zweifel geraten,aber wer diese Gesellschaft betrachtet weiß
    w o h i n
    das führt,in den Ruin..!!!

  • 27.07.2009, 11:26 UhrAnonymer Benutzer: Dithie

    Zu: Zweifel.....
    Wachsen nicht nur ,in USA,auch hier, unter der stärksten "Kanzlerin" ist
    das sanieren mit Steuergelder von maroden banken,korrupte Manager
    in großen Zweifel geraten,aber wer diese Gesellschaft betrachtet weiß
    w o h i n
    das führt,in den Ruin..!!!

  • 27.07.2009, 11:29 UhrAnonymer Benutzer: JF

    Ric hat da völlig recht. Noch nicht so ganz vorbei, aufgelöst, ist die
    "consumption and lending based economy" (70% der Economy
    war darauf basiert).
    Einen Rückblick bietet das recht bekannt "Peter Schiff", erstellt aus
    drei News - Shows im TV 06/07. Schiff warnte mit treffenden
    Problemdiagnosen (u.a. die "lending standards"), während die anderen, die pundits (Meinungsmacher) eine sehr tolle immer-
    währende Economy prophezeien. Zudem wirklich eindrucksvolle
    falsche Voraussagen punkto börse, insbesondere den "financials"
    machen und diese unbedingt empfehlen.
    irgendwie hat es sich schon mal ein wenig so ergeben wie
    Peter Schiff dies sah: We have to stop consuming and leding
    and start saving and producing. - irgendwie ist man auf dem Weg
    dahin. Auch haben mittlerweile die "Umstände" dazu beigetragen.

    http://www.youtube.com/watch?v=2i0QN-FYkpw

    Oft genug ergeben sich dazu sektiererische Debaten, usw., man
    kann es auch unverkrampft ansehen. in vieler Hinsicht gehört es
    schon zum Allgemeinwissen, oder bildung, wegen den irre
    falschen Prophezeiungen der darin zu sehenden Meinungsmacher.

  • 27.07.2009, 13:26 UhrAnonymer Benutzer: Rienzi

    Man hat sich zuviel illusionen bezüglich des Präsidenten Obama gemacht. Es genügt eben nicht, wie ein Methodistenpastor zu predigen und Sympathiewerte zu sammeln. Die Krise in den USA ist längst nicht vorbei, bei den banken lagern noch viele bomben mit Spätzünder, zumal letzthin Kreditinstitute mit fiktiven Zahlen überbewertet wurden (d.h sich selbst überbewerten konnten), damit sie überhaupt weiterhin existieren können. Das ganze System, nicht nur die Finanzinstitute, hat sich derartig asymmetrisch entwickelt, dass nur ein gewalter Crash hilft, um neu anzufangen.

  • 27.07.2009, 23:43 UhrAnonymer Benutzer: Berater

    Konjunkturpakete wirken leider im inland nicht besonders effizient, das zeigen genügend beispiele aus der Vergangenheit. Anscheinend hat man daraus nicht viel gelernt.

  • 31.07.2009, 12:20 UhrAnonymer Benutzer: Helmers

    "USA best boni for bankster":
    banken zahlten Milliardenboni mit Staatshilfe
    Die US-Finanzindustrie bekam gigantische Staatshilfen zum Überleben - hat aber fast ein Fünftel des Geldbetrags für üppige bonuszahlungen an die eigenen Manager ausgegeben. 32,6 Milliarden Dollar an Prämien wurden nach neuesten Zahlen ausgeschüttet.
    Wo ist die Finanzpolitik von Herrn Präsidenten Obama geblieben? Sieht so ein Neuanfang aus?

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