US-Notenbanker: FED-Bilanzabbau möglicherweise ab September

US-Notenbanker: FED-Bilanzabbau möglicherweise ab September

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Die Bilanz der FED umfasst zur Zeit 4,5 Billionen Dollar.

Nachdem die US-Notenbank FED zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinsen angehoben hat, könnte bald auch ein Bilanzabbau anstehen. Dafür spricht sich der Präsident des FED-Ablegers in Chicago aus.

Die US-Notenbank könnte im September mit dem lange erwarteten Abbau ihrer Bilanz beginnen. Das sagte der Präsident der Philadelphia Federal Reserve Bank, Patrick Harker, der "Financial Times" vom Mittwoch. Die nächste Zinsanhebung sollte hingegen erst im Dezember kommen. Er favorisiere eine Pause bei den Zinsanhebungen, wenn die Fed mit der Reduzierung ihrer Bilanzsumme beginne.

Am Montag hatte sich bereits der Chef des Fed-Ablegers von Chicago, Charles Evans, dafür ausgesprochen, mit einem nächsten Zinsschritt bis zum Jahresende zu warten. Es gehe nicht so sehr darum, ob es in diesem Jahr zwei, drei oder vier Anhebungen gebe. Vielmehr sei es wichtig, dass das gegenwärtige Umfeld für eine schrittweise Zinserhöhung und einen langsamen Abbau der im Zuge der Finanzkrise aufgeblähten Bilanz spreche.

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Die US-Notenbank hatte Mitte Juni den Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr erhöht und ihre Politik der moderaten Schritte fortgesetzt. Die Federal Reserve signalisierte zudem noch einen weiteren Schritt nach oben in diesem Jahr und kündigte an, ihre 4,5 Billionen Dollar umfassende Bilanz ab diesem Jahr allmählich abzubauen.

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