US-Schuldenkrise: Obamas "Plan B"

US-Schuldenkrise: Obamas "Plan B"

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US-Präsident Barack Obama (links) und sein Finanzminister Timonthy Geithner müssen die Zahlungsfähigkeit der USA sichern

Nur ein paar Tage bleiben US-Kongress und Präsident Obama, um die Staatspleite der USA zu verhindern. Hinter den Kulissen entwickelt die Regierung Notfallpläne, sollten die Republikaner weiter blockieren.

Die USA haben sich in ihrem Haushaltsstreit in eine dramatische Lage manövriert: Wenn sich die Demokraten von Präsident Barack Obama nicht bis Anfang kommender Woche mit den Republikanern auf eine Anhebung der Schuldengrenze einigen, droht den Vereinigten Staaten die Pleite. Obamas Regierungsmannschaft feilt für diesen Fall längst an Notfallplänen. In der Privatwirtschaft herrscht Uneinigkeit darüber, ob die Maßnahmen überhaupt realisierbar wären. Im Folgenden Schritte, die Obama im Fall der Fälle erwägen könnte.

Verkauf von Tafelsilber

Das Finanzministerium könnte sich von Staatseigentum wie Goldvorräten oder Hypotheken-Anleihen trennen. US-Regierungsvertreter scheuen davor aber zurück, weil es der Welt die Zahlungsschwierigkeiten der USA deutlich vor Augen führen würde. Außerdem müsste der Staatsbesitz möglicherweise zu Schleuderpreisen verkauft werden - und viel Zeit wäre damit wohl auch nicht gewonnen.

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Der 14. Verfassungszusatz

Einige Rechtsexperten sehen Obamas Trumpfkarte in der Verfassung. Obama könne sich demnach auf den 14. Verfassungszusatz berufen, den Kongress umgehen und  die Aufnahme weiterer Schulden anordnen. Die Klausel besagt, dass die öffentlichen Schulden der USA nicht infrage gestellt werden dürfen. Skeptiker zweifeln allerdings daran, dass dies dem Präsidenten wirklich Handlungsfreiheit gibt. Obamas Juristen haben diesen Kunstgriff ebenfalls unter die Lupe genommen, sind dem Präsidenten zufolge aber nicht davon überzeugt.

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