US-Vorwahlen : Gingrichs Wahlkampf-Grätsche

US-Vorwahlen : Gingrichs Wahlkampf-Grätsche

von Angela Hennersdorf

Nach der jüngsten Umfrage hat Mitt Romney die besten Chancen auch die dritte Etappe im US-Vorwahlkampf der Republikaner in South Carolina zu gewinnen. Doch Parteikollege Newt Gingrich grätscht dazwischen. Schmutzig und unehrlich sei die Wahlkampagne des Mormonen. Wer hat die bessere Story?

Dieser alerte, freundliche Mormone Romney kann so richtig giftig sein. So einer wie Gingrich sei doch ein Konservativer, auf den man sich nicht verlassen könne. Außerdem sei er ein ziemlich chaotischer Chef des Repräsentantenhauses gewesen, posaunt Romney in South Carolina den Wählern entgegen. Schmutzig und unehrlich sei Romneys Wahlkampagne giftet Gingrich zurück. Ohne mit der Wimper zu zucken verbreite Romney Lügen über ihn.

Die wichtigsten Termine der US-Vorwahlen 2012

  • 3. Januar

    Urwahl in Iowa: Startschuss für den Vorwahlen-Marathon

  • 10. Januar

    Vorwahl in New Hampshire

  • 21. Januar

    Vorwahl in South Carolina

  • 31. Januar

    Vorwahlen in Florida

  • 4. Februar

    Urwahlen in Nevada und Maine

  • 7. Februar

    Urwahlen in Colorado und Minnesota, Vorwahl in Missouri

  • 28. Februar

    Vorwahlen in Michigan und Arizona

  • 3. März

    Urwahl im Bundesstaat Washington

  • 6. März

    Am „Super Tuesday“ entscheidet sich, wer bei den Republikanern das Rennen macht, denn an diesem Tag finden Vor- und Urwahlen in zwölf Bundesstaaten statt: Alaska, Georgia, Idaho, Massachusetts, North Dakota, Ohio, Oklahoma, Tennessee, Vermont, Virginia

  • 27. bis 30. August

    Bei der "National Convention", dem Parteitag der Republikaner, in Tampa (Florida ) entscheiden sich die Delegierten für ihren Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im November.

Die rhetorischen Attacken vor allem zwischen Romney und Gingrich werden aggressiver im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Zwar hat Romney nach den jüngsten Umfragen von CNN die besten Chancen, auch die dritte Etappe im US-Vorwahlkampf der Republikaner in South Carolina zu gewinnen. Nach der neuesten Umfrage von CNN liegt Romney mit 33 Prozent der Stimmen vorne, gefolgt von Gingrich mit 23 Prozent. Doch Romney hat seit der Vorwahl in New Hampshire ziemlich an Stimmen verloren – während Gingrich zulegte. Nach New Hampshire führte Romney in den Umfragen noch mit 37 Prozent der Wählerstimmen, Gingrich kam auf 18 Prozent der Stimmen.

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