US-Vorwahlen: Warum Romney gute Chancen auf den Sieg hat

US-Vorwahlen: Warum Romney gute Chancen auf den Sieg hat

von Franziska Bluhm

Mitt Romney hat die Vorwahlen in Iowa gewonnen. Auch wenn sein Vorsprung hauchdünn war, geht er als Favorit in die nächsten Wahlrunden.

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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney und seine Frau Ann. Romney konnte die Vorwahl in Iowa mit nur acht Stimmen Vorsprung vor Kandidat Rick Santorum für sich entscheiden.

So knapp war eine republikanische Vorwahl in Iowa noch nie. Genau acht Stimmen mehr erhielt Mitt Romney gegenüber seinem Mitbewerber Rick Santorum. Beide Kandidaten holten 24,6 Prozent der Stimmen, auf dem dritten Platz landete der Texaner Ron Paul mit 21 Prozent. Ähnlich knapp war es zuletzt 1980, als George Bush zwei Prozentpunkte vor Ronald Reagan lag.

Santorum, Ex-Senator aus Pennsylvania, war eigentlich als Außenseiter gehandelt worden, hatte zuletzt aber überraschend aufgeholt und profiliert sich nun als Alternative zum Favoriten
Romney. Auf dem dritten Platz landete der Kongressabgeordnete Ron Paul mit 21,5 Prozent. Damit bleibt die Suche nach einem Herausforderer von Präsident Barack Obama bei der Präsidentenwahl im  November völlig offen.

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Die wichtigsten Termine der US-Vorwahlen 2012

  • 3. Januar

    Urwahl in Iowa: Startschuss für den Vorwahlen-Marathon

  • 10. Januar

    Vorwahl in New Hampshire

  • 21. Januar

    Vorwahl in South Carolina

  • 31. Januar

    Vorwahlen in Florida

  • 4. Februar

    Urwahlen in Nevada und Maine

  • 7. Februar

    Urwahlen in Colorado und Minnesota, Vorwahl in Missouri

  • 28. Februar

    Vorwahlen in Michigan und Arizona

  • 3. März

    Urwahl im Bundesstaat Washington

  • 6. März

    Am „Super Tuesday“ entscheidet sich, wer bei den Republikanern das Rennen macht, denn an diesem Tag finden Vor- und Urwahlen in zwölf Bundesstaaten statt: Alaska, Georgia, Idaho, Massachusetts, North Dakota, Ohio, Oklahoma, Tennessee, Vermont, Virginia

  • 27. bis 30. August

    Bei der "National Convention", dem Parteitag der Republikaner, in Tampa (Florida ) entscheiden sich die Delegierten für ihren Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im November.

Wenige Stunden nach der Vorwahl erklärte die Letztplatzierte Michele Bachmann ihren Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf. Auch Rick Perry, Gouverneur aus Texas, schien reichlich frustriert über seinen fünften Platz und kündigte an, erst einmal in seinen Bundesstaat zurückzukehren und dort über seine Zukunft als Präsidentschaftskandidat nachzudenken. Er war im Sommer als Hoffnungsträger gestartet, allerdings war die Stimmung nach einigen Patzern in TV-Debatten gegen ihn gekippt.

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