US-Vorwahlkampf: Ben Carson gibt auf

US-Vorwahlkampf: Ben Carson gibt auf

, aktualisiert 05. März 2016, 00:34 Uhr
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Ben Carson gibt auf. Auf der CPAC-Konferenz in Maryland teilte er seinen Rückzug aus dem Kampf um die Präsidentschaftskandidatur mit.

Quelle:Handelsblatt Online

Es war am Ende nur noch eine Formsache. Ben Carson steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaft in den USA aus. Der frühere Neurochirurg fand keinen Weg, um Donald Trump zu kontern.

WashingtonNach seinem erfolglosen Abschneiden bei den bisherigen Vorwahlen ist der republikanische Präsidentschaftskandidat Ben Carson aus dem Rennen ausgeschieden. "Es gibt eine Menge Leute, die mich lieben, aber sie wählen mich nicht", sagte der 64-Jährige am Freitag. Der Neurochirurg hatte zu einem frühen Zeitpunkt im Auswahlverfahren die Umfragen im republikanischen Lager angeführt, spielt seitdem aber keine Rolle mehr. Meinungsforscher erwarten keine großen Auswirkungen eines Ausstiegs Carsons auf die Chancen der dann noch verbleibenden Kandidaten.

Carson hatte schon am Mittwoch seinen Anhängern mitgeteilt, er sehe keinen "Weg um weiterzumachen". Er hatte auch angekündigt, an der Debatte am Donnerstag nicht mehr teilzunehmen. Nachdem er in den Umfragen deutlich zugelegt hatte, tauchten immer mehr Ungereimtheiten in seiner Vergangenheit auf und seine Nähe zu den "Kreationisten", die die Wissenschaft als Erklärung für die Entstehung des Universums ablehnen, wurde thematisiert. Einmal hatte er sogar behauptet, die Pyramiden in Ägypten seien keine Grabstätten, sondern gigantische Getreidespeicher. Bei der letzten Debatte, an der er teilgenommen hatte, fand er auch von den Kontrahenten keinerlei Beachtung mehr, was letztlich in dem ASusruf gipfelte "Könnte mich mal einer angreifen?".

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Im US-Wahlkampf zeichnet sich derzeit ein Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ab. Am "Super Tuesday" fuhren die Demokratin und der Republikaner bei dem Vorwahlmarathon in zwölf Bundesstaaten die meisten Siege ein. Die ehemalige Außenministerin und der Immobilien-Milliardär zementierten damit ihre Rollen als Favoriten auf die Kandidatur für die Wahl des Nachfolgers von Präsident Barack Obama im November.

Quelle:  Handelsblatt Online
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