US-Vorwahlkampf: So könnte Romney Obamas Gegner werden

KommentarUS-Vorwahlkampf: So könnte Romney Obamas Gegner werden

Bild vergrößern

Der Republikaner Mitt Romney spricht in Boston, nach den Vorwahlen am "Super Tuesday".

von Angela Hennersdorf

Die Konservativen in Amerika sind sich immer noch nicht einig, welcher Kandidat im November bei den Wahlen gegen Barack Obama antreten soll. Wird es am Ende doch noch Romney, muss er die einfachen ultrarechten Parolen hinter sich lassen, mit besseren Ideen aufwarten und um die Stimmen der einfachen Arbeiter kämpfen.

Der alte Haudegen Newt Gingrich ist wieder da – das war die erste überraschende Nachricht an diesem langen Super-Tuesday-Abend in Amerika. Der Republikaner gewann die meisten Stimmen in seinem Heimatstaat Georgia. Dabei sind sich eigentlich alle amerikanischen Politik-Experten einig: Gingrich, der bisher nur im Bundesstaat South Carolina und in Florida die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte, sollte eigentlich längst nicht mehr im Rennen sein. Die Wähler in Georgia sehen das anders: „Er ist der einzige, der wirklich den Mut und das Potential hat, Obama aus dem Amt zu jagen“, sagte eine Wählerin in Georgia.

Mit den meisten Siegen auf dem Konto ist der Multimillionär Mitt Romney als Favorit am Super-Tuesday angetreten. In zehn US-Bundesstaaten wählten die Konservativen in Amerika ihren Favoriten unter vier möglichen Kandidaten. Die Wahl zeigte: Die Konservativen sind sich immer noch nicht einig, welcher Kandidat ihrer Partei bei der Präsidentschaftswahl im November gegen Obama antreten soll.

Anzeige

In den fünf Bundesstaaten Ohio, Massachusetts, Vermont, Virginia und Idaho siegte Romney. In Oklahoma, Tennessee und North Dakota gewann dagegen Rick Santorum die meisten Stimmen. Das war die zweite große Überraschung des Abends nach dem Sieg Gingrichs in Georgia. In Ohio lagen noch bis Mitternacht Santorum und Romney Kopf an Kopf.

Ex-Gouverneur Romney setzte sich in Virginia gegen den radikalliberalen Kongressabgeordneten Ron Paul durch. Die beiden anderen Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur, Newt Gingrich und Rick Santorum, standen dort nicht auf dem Wahlzettel.

Gingrich will weiterhin im Rennen bleiben und Santorum fühlt sich nach seinen Siegen in Tennessee und Oklahoma erst recht gestärkt.

Mit Santorums Sieg in Tennessee hatte kaum jemand gerechnet. Zwar ist dort vor allem die ländliche Bevölkerung sehr konservativ, aber sie ist nicht ultrarechts.

Zwei Dinge bringen die Wähler dort deutlich zum Ausdruck. Erstens, den christlichen Konservativen ist der mormonische Glaube Romneys nicht ganz geheuer.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%