US-Wahl: Trumps letzte Hürde

US-Wahl: Trumps letzte Hürde

, aktualisiert 19. Dezember 2016, 16:05 Uhr
Bild vergrößern

Heute treffen die 538 Wahlleute in den USA zusammen, um den 45. Präsidenten der USA zu bestimmen. Trotz einzelner Abweichler rechnet keiner mit einer Niederlage Trumps.

Heute treten in den USA die Wahlleute zusammen, die Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA wählen sollen. Unter 538 Mitgliedern hat er mit 306 Unterstützern die Mehrheit. Trotz eines prominenten Abweichlers.

In den USA wollten am Montag die Wahlleute zusammentreten, um den Sieg von Donald Trump als US-Präsident offiziell zu machen. Die ersten Versammlungen in den 50 Bundesstaaten der USA und der Hauptstadt Washington waren für den späten Nachmittag deutscher Zeit angesetzt. Unter den 538 Männern und Frauen hat Trump mit 306 Wahlleuten die klare Mehrheit. Die Wahlmänner und - frauen sind bei ihrer Entscheidung in allen Staaten allerdings nicht zwingend an das Abstimmungsergebnis gebunden.

Eine Umkehr des Wahlergebnisses vom 8. November gilt dennoch als höchst unwahrscheinlich. Zwar hatten Interessengruppen im Vorfeld teils massiv versucht, die Wahlleute mit Hilfe einer Flut persönlicher E-Mails oder Textnachrichten davon zu überzeugen, dass der Populist Trump noch im letzten Moment gestoppt werden müsse. Doch müssten 37 Wahlleute Trump den Rücken kehren, um das Ergebnis zu kippen - Experten halten das für kaum möglich.

Anzeige

In den USA wird der Präsident nicht direkt vom Volk gewählt. Die Wähler bestimmen in ihren Bundesstaaten Wahlleute, insgesamt 538. Jeder Staat ist entsprechend seiner Bevölkerungszahl in dem Gremium repräsentiert.

Vor offizieller Präsidentenkür Trump-Gegner bestürmen Wahl-Gremium

Ein Wahlleute-Gremium stimmt am Montag über Trump als nächsten Präsidenten ab. Seine Gegner machen noch einmal mobil. Obama glaubt, dass Kremlchef Putin persönlich seine Hände im Spiel hatte.

Donald Trump vor offizieller Präsidentenkür Quelle: AP

Am 5. Dezember hatte der Feuerwehrmann Christopher Suprun in einem Gastbeitrag der New York Times erklärt, er werde Trump nicht seine Stimme geben, obwohl er für die Republikaner ins sogenannte Electorate gewählt wurde. Als einer der ersten Helfer, die am Morgen des 11. September 2001 am zerstörten Pentagon in Washington ankamen, kümmerte sich der Rettungssanitäter um die Opfer.

Ob Donald Trump die Wahl gewonnen, dann wie erwartet ausreichend Stimmen der Wahlleute zusammen hat, wird heute jedoch nicht ermittelt. Ein Ergebnis der Abstimmung am Montag wird offiziell erst am 6. Januar bekanntgegeben. Dann kommen in Washington das Repräsentantenhaus und der Senat zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, in der die Stimmen der Wahlleute ausgezählt werden. Der scheidende Vizepräsident der USA, Joe Biden, wird das Ergebnis in seiner Funktion als Vorsitzender des Senats bekannt geben. Das Ergebnis der Wahl könnte aber schon vorher durchsickern.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%