Hillary Clinton wollte das Haus nicht mehr verlassen

us-wahlNach Wahlniederlage: Hillary Clinton wollte das Haus nicht mehr verlassen

Bild vergrößern

Hillary Clinton hat die Wahlniederlage gegen Donald Trump schwer getroffen.

Ihre Wahlniederlage gegen Donald Trump war für Hillary Clinton nur schwer zu verkraften. In ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit ihrer Rede am Tag nach der Wahl spricht sie von den schweren Tagen - und fordert gleichzeitig zum Weiterkämpfen auf.

Die gescheiterte US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wollte in den ersten Tagen nach der Wahl vor allem Zeit für sich: „Es gab in dieser Woche einige Momente, in denen ich mich einfach nur mit einem guten Buch oder unseren Hunden zurückziehen und das Haus niemals mehr verlassen wollte“, sagte die 69-Jährige am Mittwochabend (Ortszeit) bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit der Rede nach der Niederlage gegen ihren republikanischen Herausforderer Donald Trump.

Es sei nicht einfach für sie gewesen, herzukommen, erklärte die Demokratin in ihrer Rede vor der Kinderschutzorganisation „Children's Defense Fund“ in Washington. Clinton war sichtlich gezeichnet von den Anstrengungen der vergangenen Wochen. „Ich weiß, dass viele von euch sehr enttäuscht sind über das Wahlergebnis. Ich bin es auch. Mehr als ich jemals werde sagen können.“ Viele hätten sich gefragt, ob die USA das Land seien, für das sie es gehalten hätten.

Anzeige

Doch in der Kampagne sei es um mehr gegangen als nur eine Person oder nur eine Wahl, fügte sie hinzu. „Es ging um das Land, das wir lieben und darum, ein Amerika aufzubauen, das hoffnungsvoll, offen und großherzig ist.“ Sie forderte ihre Unterstützer auf: „Glaubt an unser Land, kämpft für unsere Werte und gebt niemals auf.“

Merkel-Obama-Papier Globalisierung. Gemeinsam. Gestalten.

Ein transatlantisches Bekenntnis zur offenen Marktwirtschaft: Exklusiv für die WirtschaftsWoche beschreiben Kanzlerin Merkel und US-Präsident Obama, dass die Welt sich nicht abschotten darf – auch nicht unter Trump.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Das Wahlergebnis erfülle Kinder aus Familien von Minderheiten und Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befänden, mit Sorge. „Kein Kind sollte Angst haben, zur Schule zu gehen, weil es Latino ist, Afroamerikaner oder Muslim oder weil es eine Behinderung hat.“

Clinton hatte bereits als junge Anwältin für die Organisation gearbeitet und wurde später Vorstandsmitglied und Vorsitzende. Am Mittwoch wurde sie für ihren Einsatz geehrt. Die Präsidentin der Stiftung, Marian Wright Edelman, lobte Clinton als lebenslange Kämpferin für Kinder, die niemals aufgebe.

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%