US-Wirtschaft: Auswirkungen des US-Arbeitsmarktberichts

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US-Wirtschaft: Auswirkungen des US-Arbeitsmarktberichts

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Die US-Wirtschaft vermeldete im Zuge ihres US-Arbeitsmarktberichts für Februar 175 000 neue Jobs.

Der US-Arbeitsmarktbericht für Februar, der am Freitag vorgelegt wurde, war überraschend stark ausgefallen und brachte sowohl negative als auch positive Veränderungen mit sich.

Den beißend kalten Winter haben die USA noch nicht überstanden. Doch schon jetzt zeigt sich, dass die Wetterkapriolen auch auf den Arbeitsmarkt drückten. Die Erwerbslosenquote bleibt fast unverändert.
Der Jobmarkt der USA hat einen leichten Dämpfer erlitten. Die Erwerbslosenquote stieg im Februar auf 6,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Trotz des harten Winterwetters schuf die US-Wirtschaft aber 175 000 neue Jobs und damit mehr als von Ökonomen erwartet. In den vergangenen zwölf Monaten waren im Schnitt 189 000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. „Der Gesamteindruck ist, dass sich die Dinge verlangsamt haben, aber nicht so drastisch wie die Daten vom Dezember und Januar vermuten ließen“, sagte HSBC-Ökonom Kevin Logan laut einem Bericht der „Washington Post“.

Lage der USA

  • Schuldenstand

    Die USA haben Schulden in Höhe von 17,557 Billionen US-Dollar (Stand: 1. Juli 2014). Bis zum Ende des Jahres sollen die Schulden auf 18,52 Billionen Dollar steigen. Das wären 105,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

  • Neuverschuldung

    Das Haushaltsdefizit soll in diesem Jahr bei 6,4 Prozent liegen. Ende 2013 stand ein Minus von 7,3 Prozent zu Buche.

  • Arbeitslosenquote

    Die Arbeitslosenquote lag im Juni 2014 bei 6,3 Prozent. Seit Jahresbeginn hat sich die Zahl damit nur um 0,3 Prozent verbessert.


Die Zahl der rund 10,5 Millionen Arbeitslosen in den USA hat sich seit Dezember nur in kleinen Schritten verändert. Im Januar war sie mit 6,6 Prozent auf den niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren gefallen. Ihre einst starke Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank hat die Quote seitdem eingebüßt. Lange Zeit hatte die Fed versprochen, ihre faktische Nullzinspolitik fortzuführen, so lange die Quote nicht unter 6,5 Prozent fällt. Dieses Zinsversprechen änderte sie aber Ende des vergangenen Jahres.
Seither heißt es, dass der Leitzins (Fed Funds Rate) vermutlich auch lange nach einem Unterschreiten dieser Schwelle bei null Prozent bleibt. Ein besonderes Gewicht räumt die Fed dem schwachen Preisauftrieb bei, der gegenwärtig deutlich unter ihrem Ziel von zwei Prozent liegt.
Einigen Beobachtern zufolge wurden die neuen Zahlen durch den äußerst harten Winter in den USA verzerrt. Viele Bundesstaaten kämpften zuletzt mit Rekordschneefällen und ungewöhnlichen tiefen Temperaturen. Auch die Fed-Chefin Janet Yellen hatte in einer Kongressanhörung vergangene Woche gesagt, dass die arktische Kälte tatsächlich ein Grund für eine schwächelnde Konjunkturerholung sein könnte. Die genaue Wirkung sei aber noch schwer einzuschätzen.

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