Quer durch die Kulturen ist der Sonntag ein Tag der Ruhe, des Innenhaltens – im britisch geprägten Hongkong nicht anders...
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4 Kommentare
Na endlich fällt der Groschen!!!Die Idee ein Land wie die USA könnte alles Produktive wegen zu hoher Kosten im Inland "outsourcen" ist einfach grundfalsch.Gut,das geschah auch nicht widerstandslos,aber skrupellos.
Vielleicht ist jetzt ein Anfang gemacht wieder Produkte "Made in Amerika"der "Fernostware"vorzuziehen und vor allem die Arbeitsplätze von dort zurück zu holen.Nur konsumieren geht eben nicht und nur mit Geld Geld verdienen erst recht nicht.

Da der Turbokapitalismus der USA auf den schnellen Gewinn und die quartalmäßige hohe Rendite ausgelegt ist werden Industrieprodukte aus den USA nie den hohen qualitativen Anspruch haben analog den Produkten aus Deutschland, Europa oder Japan. Der schnelle Dollar läßt keine Industrieprodukte zu die den Namen Nachhaltigkeit, Qualität und Innovation verdienen. Als Beispiel kann man die US PKW's anführen die in Europa und der restlichen Welt ein Schattendasein führen. Außerdem fehlen den Staaten die entsprechenden Fachleute, die kann man nicht in ein bis zwei Jahren aus dem Boden stampfen. Es sieht also schlecht aus für Amerikas Industrieproduktion. Übrigens gilt für Großbritannien das Gleiche denn auch diese Nation hat die Industrie zugunsten der Finanzbranche aufgegeben.

So einen populistischen Blödsinn habe ich lange nicht gelesen. Als wenn Firmen wie GE, Medtronic, MSFT, IBM keine hochwertigen Produkte fertigen würden. Könnte die Liste endlos weiter ausdehnen.
Und informieren Sie sich mal über Reshoring, gerade für den US Industriesektor sieht es mittelfristig ganz hervorragend aus.

@Werner
Die schlimme Bildungssituation ist der grösste Wachstumshemmer
in den USA.
In California, dem gelobten Land, gehen über 60% der Schüler als
High-school-droppouts ohne Abschluss ab.
OK. mann kann argumentieren, dass sind eben die spanischsprachigen
Mexicanos, die im US-Schulsystem versagen, aber hier wird ein
riesiges Talentpotential vergeudet, da diese Abbrecher niemals
Facharbeiter, qualifizierte Angestellte, geschweige Unternehmens-
gründer werden können, sondern in die grosstädtische Drogensubkultur abdriften werden.
Die einseitige Förderung der universitären Spitzenausbildung, die
dazu noch extrem überteuert ist, lässt für die Breitenausbildung u.
gezielte Förderung defizitärer Schülergruppen keinen finanziellen
Spielraum.
Eine Hauptursache hierfür ist die Lobbyarbeit der Ehemaligen aus
den Prestigeunis wie Harvard,Stanford u. MTI, sie stellen eben die
meisten Anwälte,Senatoren u. Abgeordneten im politischen Ent-
scheidungsbereich.
Daher werden die Lobesreden auf gute handwerkliche Ausbildung u.
neue Industriearbeitsplätze auch wenig bringen, es fehlt an der
nötigen Interessenvertretung u. am notwendigen Druck durch ent-
sprechende (Gewerkschafts)-Gruppen. In den USA sind weniger als
10% der Arbeitnehmer organisiert !!
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Kommentare zu: Die Industrie soll Amerika vor dem Absturz retten
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