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Kommentare zu: Deutsche Bank spendet für Romney

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8 Kommentare
  • 21.07.2012, 14:21 Uhrsons_of_liberty

    Was spricht aus demokratietheoretischer Sicht dafür, dass nicht Wahlberechtigte Konzerne spenden dürfen?

    • 21.07.2012, 23:14 UhrSkyjellyfetty

      Tja,Demokratietheorie ist das Einzige was von der Demokratie übrig ist.In der Praxis kauft sich jede Branche einen Kandidaten und wer von diesen Kandidaten die Taschen am vollsten hat,der wird Präsident.
      Aber mich wundert wirklich,dass niemand von diesen steinreichen Vollpfosten sieht,dass hier die Zündschnur einer gigantischen Bombe brennt.

  • 22.07.2012, 06:15 UhrVanderous

    Ich bin dagegen immer wieder verwundert, wohind as Geld unserer reichen Unternehmen fliesst. Da wird den Arbeitnehmern gegenüber immer wieder gejammert, wie schlecht es den Unternehmen geht, dass jeder Arbeitnehmer mehr zu arbeoten hätte, damit das Unterneehmen wettbewerbsfähig bleibt. Dann kommen die nächsten Schritte, die angeblich teuren Arbeitnehmen werden in schlechterbezahlte (Gehalt, Urlaub, Arbeitszeit erhöht) GmbH s ausgegliedert und müssen noch mehr ranklotzen. Demgegenüber stehen Millionengehälter der Unternehmensführung.
    Die bekannten Spendengelder und die, von denen die Menschheit nichts erfährt, sollten bessern dazu genutzt werden, für die Mitarbeiter der Unternehmen verwendet zu werden.
    Die Mitarbeiter sind schliesslich diejenigen, die das Fundament der Unternehmen stellen.

    • 22.07.2012, 08:29 Uhrstamokap

      Was erwarten sie denn im korrupten Stamokap - dem Staatsmonopolkapitalismus. Der Bürger wird überall nur noch verkauft, sowohl für blöd als auch sprichwörtlich reell.

      Der Kapitalismus hat sein Endstadium erreicht, unübersehbar an den Krisenerscheinungen überall. Zunahme der Finanzkrisen seit Ende der 1980er Jahre. Immer schneller, immer neue Krisen. Zerfall der Demokratie Richtung Korruptokratie und Technokratie. Der Staat sichert nur noch die Interessen der Wirtschaft ab und wird repressiv gegenüber seinen Untertanen. Hanna Arendt hatte Recht: die zunehmende Ökonomisierung aller Lebensbereiche ist nicht nur der kulturelle und zivilisatorische Niedergang, sondern eben auch Ausdruck davon, dass der Kapitalismus in Wirklichkeit ein Regime ist, das totalitäre Züge in sich trägt und alle Subsysteme der Gesellschaft infiltriert. Das sehen wir auch an allen Ecken und Enden. Das ist auch der Grund warum sich viele nicht mehr vermehren. In der Verwertungsmaschine bleiben Werte auf der Strecke und die Intelligenten wissen das auch. Die Ansprüche des Kapitalismus ans Menschenmaterial sind zu weit gegangen. Im Endeffekt dümpelt das System gerade dem Ende entgegen - es wird langsam und qualvoll.

      Das die Finanzmafia noch mal das Fullhorn ausschüttet über versnobte Politbonzen wird deren Perverssystem auch nicht retten. Wir haben die neoliberalen Rezepte jetzt seit gut 30 Jahren ausprobiert und alle stehen schlechter da als vorher. Eine Intensivierung dieses geistigen Sondermülls wird auch keine Rettung bringen. Die Sau Finanzmarkt muss wieder festgebunden werden - mit Geldspenden versucht man das zu verhindern.

  • 22.07.2012, 08:56 Uhrkorrupt

    "die korrupteste Regierung, die man für Geld kaufen kann"

    http://www.fr-online.de/wirtschaft/interview-mit-jeffrey-sachs--amerika-ist-unzivilisiert-,1472780,11922960.html

    "Alan Greenspan, Bill Clinton und sein Finanzminister Larry Summers. Die haben den Finanzmarkt dereguliert, die Trennung von Investment- und Geschäftsbanken aufgehoben und noch dazu völlig falsch auf die Globalisierung reagiert. Im Grunde gehen die Fehler zurück bis zu Ronald Reagan, der die USA auf eine regierungsfeindliche Ideologie einschwor und die mächtigen Interessengruppen nach Washington holte. "(...)"Zweifellos. Die Banker haben das Justizsystem gekauft. In den USA sind Politik und Wallstreet ein- und dasselbe System. "

  • 22.07.2012, 10:40 Uhrmathias

    Was mich aber noch mehr wundert, das niemand vor der eigenen Haustüre kehrt

    WIE IST DIE EU-euro entstanden??

    Deutschland hat ALLE Regierungen über die eigenen Landesbanken gekauft.
    Und über ESM u.a. geht die Korruption weiter-richtung KRIEG !

  • 30.07.2012, 13:21 Uhrpeter

    D.Bank und Allianz spenden für Romney. Überrascht? Es sind die Inhaber der FED-Krake, die bei diesen beiden Finanzakrobaten das Sagen haben
    Gott zum Gruße

  • 17.08.2012, 15:33 UhrHermannVogt

    Nicht nur in den USA wird mit Großspenden Einfluß auf politische Entscheidnungen genommen, das gilt auch schon seit Jahren in Deutschland. Die Unwucht, die fehlende Balance der Spenden sind politisch gefährlich sie zeigen das Demokratieverständnis dieser Unternehmen. Demokratische Wähler jeder Coleur sollten das den Entscheidern deutlich machen und gegebenenfalls ihre Bank, Telefonanbieter oder oder wechseln und für mehr Demokratie und Chancengleichheit aufstehen

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