USA: Doch keine Ölbohrungen vor Florida

USA: Doch keine Ölbohrungen vor Florida

, aktualisiert 10. Januar 2018, 08:00 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Mit der Ankündigung der Aufhebung des Verbots von Öl- und Gasförderung vor den US-Küsten sorgte die Regierung für eine Welle der Entrüstung. Nun rudert das Weiße Haus zurück. Florida muss keine Bohrungen erlauben.

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Prägen Bohrinseln künftig das Bild an US-Küsten? So zumindest nicht in Florida.

WashingtonFlorida muss keine Ölbohrungen vor seinen Küsten erlauben. Der US-Bundesstaat werde nicht für den Bau von neuen Gas- und Ölförderplattformen berücksichtigt, teilte US-Innenminister Ryan Zinke am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Am Donnerstag hatte die US-Regierung angekündigt, ein Verbot von Öl- und Gasförderung in großen Teilen der US-Küsten aufheben zu wollen. Der Plan stieß bei Vertretern der betroffenen Bundesstaaten und Umweltschützern auf Kritik.

Mit seiner Entscheidung reagierte Zinke auf den Widerstand von Floridas Gouverneur Rick Scott. „Ich unterstütze die Haltung des Gouverneurs, dass Florida einzigartig ist und seine Küsten stark vom Tourismus als Wirtschaftsmotor abhängig sind“, erklärte Zinke.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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