Verhandlungen in Astana: Russland, Iran und Türkei wollen Schutzzonen in Syrien

Verhandlungen in Astana: Russland, Iran und Türkei wollen Schutzzonen in Syrien

, aktualisiert 04. Mai 2017, 15:18 Uhr
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In Syrien sollen vier neue Schutzzonen eingerichtet werden.

Quelle:Handelsblatt Online

In Syrien sollen vier Schutzzonen eingerichtet werden, um Gewalt einzudämmen – dies beschlossen Russland, der Iran und die Türkei. Die syrische Opposition protestierte gegen die Teilnahme des Iran an den Verhandlungen.

BeirutRussland, der Iran und die Türkei haben eine Vereinbarung über die Einrichtung von vier sogenannten Schutzzonen in Syrien unterzeichnet. Das entsprechende Dokument wurde am Donnerstag in Kasachstan bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe in Syrien unterzeichnet. Die drei Staaten unterstützen unterschiedliche Parteien in dem Konflikt.

Die vier Zonen sollen im Norden, der Mitte und im Süden Syriens eingerichtet werden. Einzelheiten darüber, wie die Gewalt in den Gebieten eingedämmt werden soll, wurden nicht mitgeteilt.

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Einige Mitglieder der Delegation der syrischen Opposition verließen den Konferenzsaal in Astana unter Protest. Die Opposition war gegen die Teilnahme des Irans an den Gesprächen. Sie beschuldigt Teheran, Kriegspartei zu sein.

Quelle:  Handelsblatt Online
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