Kommentare zu: Europäer wollen sich gemeinsam gegen Krise stemmen

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5 Kommentare
  • 22.02.2009, 22:29 Uhrn.n.

    ...was wird aus dieser "Führungs-Elite" wenn die Krise eines Tages überwunden, und ie Welt eine andere geworden ist?

  • 22.02.2009, 22:48 UhrW. Müller

    Man bedarf gespannt sein, ob sich die britsichen Steuerbetrugsparadiese von Ärmelkanal bis zur Karibik auf der Liste wiederfinden. Allein der Tagungsort London spricht in Sachen dubioser Finanzgeschäfte und Steuerhinterziehung bände. Ein ähnliches Treffen, daß sich mit dem Thema Steuerhinterziehung befasste, fand fand vor ca. 2 Jahren in Norwegen statt, Damals wurden die Engländer wegen nicht vorhandener Kooperationsbereitschaft kurzerhand ausgeladen.
    Ein Schelm, wer von diesem geplanten bankrottskrämertreffen etwas konstruktives erwartet.

  • 22.02.2009, 23:51 UhrWatz

    Das erinnert mich an die Zeit des Kolonialismus des 19 Jahrhunderts.
    Kein Wort hier von den Meinungen der Asiaten und Lateinamerikaner!

    Die sagen, wenn ihr Europäer und US-Amerikaner euch diese Suppe selbst eingebrockt habt, dann löffelt diese gefälligst auch wieder selbst aus ohne unbeteiligte in die Pflicht zu nehmen.

    Kontendurchgriff, Steuerharmonisierung usw. da winkt der andere Teil der Welt ab. beim jüngsten Treffen der Lateinamerikabanken war das die klare botschaft. Wenn denn die hiesigen Politiker meinen sie können nun ihre medienwirksamen Vorschriften über die Welt durchboxen, dann ziehen nach dem Geld, die besitzer hinterher, weil die andere Hälfte macht da nicht mit.
    Anderes beispiel: Steinbrücks Vasallen waren letztes Jahr in Singapur und haben gleich scharf geschossen. Nach dem Motto, ihr macht so wie wir wollen oder wir hemmen die Handelsbeziehungen. Singapur macht gerade 3% Handel mit D. Nachdem das der deutschen Delegation klar gemacht wurde und man über das deutsche Auftreten entsetzt war, zogen die deutschen beamten wieder von dannen und das wars:)
    So läuft das in der Welt aber das passt ja nicht zum Wahlkampf!

  • 23.02.2009, 01:13 Uhrbewian

    Soll das heißen, bisher wurde nicht ausreichend überwacht und geprüft? Schon seit Jahren wurde vor diesem "Supergau gewarnt". Kein Politiker oder Verantwortlicher hat sich darum gekümmert. Für mich sind das alles Dilettanten und Stümper. Reagiert wird immer erst, wenn alles zu spät ist. Die Politik ist an der Krise ebenso Schuld wie die Finanzwirtschaft. Es sind auch nicht die amerikanischen Häuserbauer als Verursacher. Sie haben nur das Fass zum überlaufen gebracht. Eine Horde "habgieriger Elite" hat in kurzer Zeit ein funktionierendes Weltwährungssystem an die Wand gefahren. Was jetzt nötig ist, ist ein vollkommener Wechsel bisheriger Währungspolitik. ich glaube, zu diesem Schritt fehlt allen Teilnehmern dieser Veranstaltung Mut und Weitsicht. Also, weiter bis zur nächsten Krise.

  • 23.02.2009, 12:35 UhrVates

    Die Kommentare der amerikasnischen Presse, dass Europa zerteilt und führungslos ist, müssen die Staatschefs in London etwas entgegensetzen.
    Die bisherige Analyse der Krise reicht nicht aus und ist eher eine Schuldzuweisung denn eine Anleitung zu neuem Wachstum.
    Die amerikanische Presse erwartet eine Lösung der Wirtschaftskrise von der Achse Washington-bejing.

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