Vorwahl-Verlauf: Das Rennen der Demokraten: Hillary oder Barack – Kopf an Kopf

Vorwahl-Verlauf: Das Rennen der Demokraten: Hillary oder Barack – Kopf an Kopf

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Barack Obama mit seiner Frau Michelle (li)Hillary Clinton (re) bei Wahlkampfveranstaltungen am "Super-Tuesday"

Pattstellung bei den Demokraten: Bei den gestrigen Vorwahlen in 22 US-Staaten konnte sich keiner der beiden Favoriten Hillary Clinton und Barack Obama klar durchsetzen. WirtschaftsWoche-Korrespondent Andreas Henry berichtet aus New York vom Verlauf des Wahlabends.

Am Nachmittag: Die meisten Experten gehen von einem engen Rennen mit leichten Vorteilen für Hillary Clinton aus. Barack Obama bezeichnet sich selbst während einer Veranstaltung als Außenseiter.

19.00 Uhr Ortszeit New York Die Wahllokale in Georgia, (gemessen an der Bevölkerung neuntgrößter US-Bundesstaat) schließen. Unmittelbar danach erklären erste Hochrechnungen Obama wie erwartet zum klaren Sieger. Georgia hat mit fast 30 Prozent einen großen Anteil afro-amerikanischer Bevölkerung.

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20.00 Uhr Zehn Bundesländer beenden zeitgleich die Vorwahlen. Die ersten Hochrechnungen:

Obama gewinnt deutlich seinen Heimatstaat Illinois (Fünftgrößter US-Bundesstaat). Clinton gewinnt mit großem Abstand wie erwartet in Oklahoma (Anzahl an Delegierten: 28). In den anderen Staaten gibt es noch keine klaren Spitzenreiter.

20.30 Uhr Wahlschluss in Arkansas (32), dem ehemaligen Heimatstaat von Clinton. Hochrechnung: Sie gewinnt deutlich.

20.35 Uhr Hochrechnung: Clinton gewinnt Tennessee (16).

21.00 Uhr Weitere US-Bundesstaaten im Osten, Mittleren Westen und Südosten der USA beenden die Vorwahlen. Die Hochrechnungen: Clinton gewinnt deutlich ihren Heimatstaat New York (3), für den sie im Senat sitzt. Dort hat sie offenbar vor allem bei Latinos überzeugen können. Ein schlechtes Omen für Obama für sein Abschneiden in Kalifornien, dem größten Preis des Tages? 

21.05 Uhr Obama gewinnt in Delaware (45).

21.30 Uhr Obama gewinnt  in Alabama (23). Auch dort ist ein großer Anteil afro-amerikanischer Bevölkerung.

21.45 Uhr Clinton gewinnt mit deutlichem Vorsprung Massachusetts (13). Ein großer Erfolg für sie, denn dort hatte Obama zuletzt die Unterstützung des Kennedy-Clans und des Ex-Kandidaten für die US-Präsidentschaft John Kerry erfahren.

21.50 Uhr Clinton gewinnt in New Jersey (10), allerdings mit deutlich knapperem Vorsprung.

22.00 Uhr Weitere Wahllokale im Westen der USA schließen.

22.05 Uhr Obama gewinnt mit deutlichem Abstand North Dakota (48), einen der kleinsten Staaten im Norden der USA.

22.20 Uhr Obama gewinnt in Connecticut (29). Dort hatte Clinton vor wenigen Wochen noch deutlich geführt. Obama gewinnt in Kansas (33), dort kommt seine Mutter her.

22.30 Uhr Obama gewinnt die Abstimmung in Minnesota (21), einem hart umkämpften Bundesstaat.

23.45 Uhr Obama gewinnt in Utah (34), Idaho (39) und Colorado (22). Er schraubt die Zahl der Länder, in denen er Clinton heute geschlagen hat, bereits auf zehn.

0.15 Uhr Clinton gewinnt in Arizona (18)

0.25 Uhr Clinton wird den Hochrechnungen zufolge Siegerin in Kalifornien. Sie führt mit 55 zu 33 Prozent. Sie hat vor allem bei Latinos und Asiaten einen sehr deutlichen Vorsprung vor Obama.

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