Vorwahlen in Nevada: Gefährlicher Kantersieg

Vorwahlen in Nevada: Gefährlicher Kantersieg

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Newt Gingrich (links) und Mitt Romney bei einem TV-Duell der Republikaner.

von Tim Rahmann

Mitt Romney gewinnt die Vorwahlen in Nevada mit haushohem Vorsprung. Doch der deutliche Sieg könnte für den Mormonen gefährlich werden.

Solche Zustimmungswerte haben sonst nur Diktatoren: 93 Prozent der Republikaner mormonischen Glaubens wollten laut Umfrage bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Nevada für ihren Glaubensbruder Mitt Romney stimmen.

Zwar ist nur jeder vierte Wahlberechtigte des flächenmäßig siebtgrößten Bundeslandes der USA Mitglied der Tempel-Gemeinde, doch am Erfolg des Ex-Gouverneurs von Massachusetts änderte das nichts: Mitt Romney feierte in Nevada wie erwartet einen Kantersieg.

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Deutlicher Ausgang

Nach ersten Auszählungen holte er 43 Prozent der Stimmen, der Zweitplatzierte, Newt Gingrich, bekam gerade einmal 26 Prozent der Stimmen. Bestätigt sich das Ergebnis, ist es der deutlichste Erfolg der bisherigen fünf Vorwahlen. Doch der dritte Sieg Romneys in der fünften Vorwahl könnte für den Mormonen gefährlich werden.

Viele konservative Wähler, insbesondere streng gläubige Christen aus dem Süden der USA, misstrauen dem Mormonentum. Für sie ist die „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“, wie die größte mormonische Gemeinschaft heißt, keine Religionsgemeinschaft, sondern eine Sekte.

Je verschworener die Gruppe, sprich: je höher die Unterstützung der Mormonen für Mitt Romney bei den Vorwahlen, desto größer ist die Gefahr, dass die Verschwörungstheorien der Strenggläubigen auch bei gemäßigten Christen Gehör finden.

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