Kommentare zu: Der verzweifelte Kampf um den Euro

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76 Kommentare
  • 19.01.2010, 09:16 UhrAnonymer Benutzer: Unternehmer

    "Rechts-Konservativ" sagt doch schon alles.

    Was braucht ein Land wie Griechenland das völlig rückständig ist eine " konservative" Regierung?

    Was will Griechenland denn bewahren - seine Rückständigkeit?

    Auf der "Grünen Woche" stand ich gestern neben einem Schäfer der einer Messebesucherin von europäisch erdrückender Gesetzgebung erzählt hat. Und jeder von uns fährt in "Umweltzonen" von denen jeder weiss, dass sie zweckfrei sind. Trotzdem verdammen wir Kleinunternehmer dazu ihre Geschäftsgrundlage zu verlieren, weil ihr Fuhrpark teilweise eine stigmatisierenden "Gelben Kleber" haben. in England gibt es eine kreative Kleinserienindustrie für wirklich tolle Sportwagen die mit Ökonormen ohne einfache Ausnahmeregelungen von Richtlinien für die Grossindustrie zerdrückt werden.

    Das Problem der EU liegt in den angewandten Methoden und der erstickenden bürokratie. Was wir in der EU brauchen, ist eine schonungslose Demokratisierung in allen bereichen - nicht nur auf dem Papier.

  • 19.01.2010, 09:29 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

    bei einem bail-out durch die bRD wäre Griechenland letztendlich nur noch Geschichte, denn ohne Sicherheiten geht nichts, meine lieben Griechen. Die Sicherheiten wären der GRiECHiSCHE STAAT, der bei einem nicht erfüllen der Tilgung zum 17. bundesland der bRD erklärt wird. Das verarmte Griechenland kann nicht mehr anders gerettet werden, als durch eine massive Geldspritze der bRD, die bRD muß die EU endlich übernehmen ansonsten ist das wirtschaftliche Tollhaus perfekt. Achtung Portugal, Spanien, italien, Polen wir kommen...

  • 19.01.2010, 09:38 UhrAnonymer Benutzer: peter1

    Der Euro braucht die Verantwortung der Einzelstaaten für ihren Haushalt. Griechenland unter "Kuratel" der anderen Euro-Staaten wird in GR keinen Lernprozess initieren. Griechische Politik sollte der bevölkerung den Weg aus der Misere zeigen. Solange gut ausgebildete Griechen keine adäquate Arbeit finden und damit zur Wirtschaftsleistung des Landes beitragen, Korruption und Verbindungen wichtiger sind als befähigung und Anstrengungsbereitschaft, ist es gleichgültig "wer" formal GR rettet. Nur die positive Erfahrung der Griechen, ihr Land auf einen "guten Weg" zu bringen wird langfristig und mit hoher Akzeptanz eine Änderung bewirken. Das gilt allerdings nicht nur für GR sondern auch wir müssen uns darüber im Klaren sein, wie wir unseren Wohlstand - geistigen und wirtschaftlichen - erhalten und wer die Kompetenz besitzt, die richtigen Wege aufzuzeigen. Statistikmanipulation - wie bei unseren deutschen bildungsausgaben - helfen hier nicht.

  • 19.01.2010, 10:19 UhrAnonymer Benutzer: Klaus F.

    Wenn man bedenkt wie die bereitschaft der innerdeutschen Transferzahlungen in weiten Teilen der westdeutschen bevölkerung auf Grenzen stößt, kann man sich bereits jetzt ausmalen, welche Widerstände zu erwarten sind, wenn Deutschland auch noch gegenüber nahezu bankrotten EU-Staaten wesentliche Hilfszahlungen zu leisten hat. Es ist zu befürchten, dass die begeisterung für dieses geeinte Europa mit seiner einheitlichen Währung schnell nachlassen wird und politische Strömungen mit ihrer nationalistischen Politik – Stichwort Ausländerfeindlichkeit – Zulauf finden.
    Mit dem Vertrag von Maastrich ging es in erster Linie gar nicht um die Verwirklichung des Traums eines vereinten Europas, sondern um freie bahn für das europäische Großkapital.
    Sicherlich auch um gegen die USA und Japan bessere Marktanteile zu sichern, jedoch fehlte neben der Einheitswährung eine hinreichende Angleichung sozialer Sicherungen. Eine Sozialunion wurde seinerzeit abgelehnt. Ebenso die Angleichung der Umweltstandards. Dies hätte, meiner Ansicht nach, mit der Währungsunion einhergehen müssen.
    Nun haben wir den Salat - einhergehend mit der weiter schwelenden Finanzkrise.

  • 19.01.2010, 10:21 UhrAnonymer Benutzer: ThomasK

    im Artikel steht drin. „Die USA verfügen aber über eine einheitliche Finanzpolitik und die Arbeitskräfte sind mobil“

    Wie sollen in einem Wirtschaftsraum wie EU-Europa jemals die Arbeitskräfte so mobil sein wie in den USA.

    in den USA kommuniziert man überwiegend in einer Sprache. Und in Europa wird bekanntlich in jedem Staat eine andere Sprache gesprochen.

    Die sprachliche Vielfalt ist meines Erachtens die wirkliche Trennung und Grenze in EU-Europa.

  • 19.01.2010, 10:36 UhrAnonymer Benutzer: Markus

    Die Griechen haben durch ihre schlechte finanzführung den Euro stark und die EU abgeschwächt und jetzt wollen sie noch geld von uns.
    ich sage die EU sollte alle Pleite kandidaten in der EU sofort die EU mitgliedschaft abziehen.
    Die Kriterien für die EU mitgliedschaft muß jeder staat einhalten.

  • 19.01.2010, 10:47 UhrAnonymer Benutzer: Dietmar

    Historisch war es immer so, dass die Starken sich lösen: Also Deutschland und andere werden den Euro aufgeben (daher die 14 neuen Gelddruckmaschinen), nicht Griechenland u. a. werden austreten. Es gibt ja auch kein Arbeitsloser seine Sozialhilfe auf, sondern die vom "Staat" ausgebeuteten Arbeitnehmer verlassen ihr Land - wie im Artikel beschrieben. - Noch ein Widerspruch auf Seite 2: Die erste Aussage beklagt die angeblich mangelnde Mobilität in Europa (kein Wunder, bei mehr als einer Sprache pro Land), die zweite Aussage schreibt von den Millionen Griechen und Portugiesen im Ausland (nicht erwähnt die Millionen von Migranten; sind es nicht 16 Mio. mit Migrationshintergrund allein in D?).

  • 19.01.2010, 10:52 UhrAnonymer Benutzer: EU-Bürger

    „Die Kriterien für die EU mitgliedschaft muß jeder staat einhalten.“

    Die Kriterien u.a.:
    Das jährliche öffentliche Defizit (Nettoneuverschuldung) darf nicht mehr als 3 % des bruttoinlandsprodukts betragen
    Der öffentliche Schuldenstand darf nicht mehr als 60 % des bruttoinlandsprodukts ausmachen.

    Diese Kriterien hat Deutschland ebenso weit verfehlt wie alle anderen Staaten auch. D steht nur „relativ“ etwas besser da.

  • 19.01.2010, 10:56 UhrAnonymer Benutzer: Dennis J.

    Diese Situation koennte Europa den Nacken brechen. Denn sobald die Mehrheit der bevoelkerung den Euro im eigenen Geiste als gescheitert sieht, ist ein Auseinanderbrechen nur noch eine Frage der Zeit.


    ich kann mich erinnern in unserem Hause den Euro bei seiner Einfuehrung verteidigt zu haben und ihn als besten Garant fuer Frieden und Wohlstand in ganz Europa zu sehen - Heute Morgen schleicht sich der Gedanke ein, er koennte genau das Gegenteil werden.


    Wird die Geschicht zeigen, das erst Kleinkapitalistentum die buerger/innen veraergerte, als alle Dinge des taeglichen Lebens immer teurer wurden und das die leichtfertige Einstellung suedlaendischer Politiker am Ende fuer das Auseinanderbrechen Europas verantwortlich waren?


    Gemeinsame Verantwortung hat nur bestand, wenn Man gemeinsam Verantwortung zeigt - und meine Herren in Athen: denken Sie wirklich Griechenland ginge es so schlecht, da es an den Folgen des Krieges zu leiden hat, der vor 6 1/2 Jahrzehnten zu Ende ging? Oder koennte es an der Einstellung liegen, die Sie seit 6 1/2 Jahrzehnten an den Tag legen?

  • 19.01.2010, 11:15 UhrAnonymer Benutzer: chefvolkswirt

    alle die beschissen haben, sollten rausgeschmissen werden.

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