Wahl-Ticker: So spannend war die US-Wahlnacht

Wahl-Ticker: So spannend war die US-Wahlnacht

Four more years für US-Präsident Barack Obama. Das amtliche Ergebnis steht noch aus, dennoch gilt Obamas Sieg als sicher. Die Wahlkampfnacht im Überblick.

+++ 7:52 h

Zu den Klängen von Stevie Wonder steht Obama gemeinsam mit Ehefrau Michelle und den beiden Töchtern auf der Bühne in Chicago. Er genießt zunächst schweigend den Jubel. „Ich möchte jedem US-Bürger danken, der an den Wahlen teilgenommen hat“, sagt er anschließend. Er gratuliert seinem unterlegenen Kontrahenten Mitt Romney zu dem hart umkämpften Wahlkampf. "Ein langer Wahlkampf ist jetzt vorbei", sagt US-Präsident Obama. "Und egal, ob ich eure Stimmen verdient habe - ich habe Euch zugehört." Auf emotionale Weise dankt er seiner Frau und seinen Töchtern. Dann nutzt er den Auftritt, versöhnliche Worte zu finden. Nicht ohne Grund: Die Liste der Dinge, die er in seiner zweiten Amtszeit anpacken muss, ist lang. "Das beste kommt noch", ruft er seinen Anhängern zu. Eine Abschrift der Rede findet sich bei der "New York Times".

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+++ 7:39 h

Gerade hält US-Präsident Barack Obama eine ergreifende Rede vor jubelnden Fans. Mittlerweile sind auch die ersten Glückwunsche aus Europa und dem Rest der Welt eingetroffen. "Herzliche Glückwunsche an meinen Freund Barack Obama", twittert der britische Premierminister David Cameron. "Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit." EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso twittert mit ähnlicher Wortwahl: "Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und auf noch engere Beziehungen."

+++ 7:00 h

Mittlerweile ist der alte und neue US-Präsident Barack Obama vor die Presse getreten und hat sich bei seiner Frau, der Liebe seines Lebens, sowie seinen Wählern und Unterstützern bedankt. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat seine Niederlage im Kampf ums Weiße Haus eingeräumt. Zugleich gratulierte der frühere Gouverneur von Massachusetts in der Nacht zum Mittwoch Amtsinhaber Barack Obama zur Wiederwahl. Er wünsche Präsident Obama Erfolg, sagte ein gefasster Romney in seinem Wahlkampfhauptquartier in Boston.

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US-Präsident Barack Obama ist wiedergewählt. Der demokratische Amtsinhaber siegte bei der Präsidentenwahl nach Angaben mehrerer Fernsehsender gegen seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney.

+++ 6:45 h

Unser Korrespondent Matthias Hohensee, sonst im Silicon Valley unterwegs, steht vor dem Weißen Haus und filmt. Sein Video hat er bei Facebook hochgeladen.

+++ 5:30 h

Nie zuvor hat eine Wahl derart hohe Wellen im Netz geschlagen wie das Rennen ums Weiße Haus. Unmittelbar nach der Entscheidung feierte der alte und neue Präsident Barack Obama seinen Wahlsieg auf Twitter. „Vier weitere Jahre“, schrieb er kurz und knapp und fügte ein Foto hinzu: Es zeigt Obama in einer innigen Umarmung mit seiner Frau Michelle. In weiteren Kurzmitteilungen dankte Obama seinen Wählern und Anhängern.

+++ 5:25 h

Nach einem beispiellosen Wahlkrimi hat US-Präsident Barack Obama nach einer Prognose des Fernsehsenders CNN die Präsidentenwahl gewonnen. Ausschlag gab CNN zufolge Obamas Sieg im Swing State Ohio.

US-Wahl Was die Amerikaner noch entschieden haben

Die Amerikaner haben nicht nur ihr Staatsoberhaupt gewählt, sondern einige weitere wichtige Entscheidungen getroffen: unter anderem über Haschisch, die Homo-Ehe und die Sterbehilfe.

huGO-BildID: 28675124 epa03460803 Voters check in at a polling site at the Zelma George Community Center in the 2012 US presidential election in Cleveland, Ohio, USA, 06 November 2012. Democratic President Obama is running against Republican candidate Romney in the election to choose the US president to serve from 2013 through 2016. EPA/DAVID MAXWELL +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

+++ 5:15 h

Bei der US-Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber Barack Obama nach einer Prognose des Fernsehsenders CNN in Iowa gesiegt. Dadurch gewinnt er sechs Wahlmännerstimmen. Damit liegt Obama nun bei 244 Wahlmännerstimmen, Romney bei 191.

+++ 5:09 h

Obama gewinnt Kalifornien, Washington und Hawaii, Romney in Idaho und North Carolina. 2008 hatte Obama in North Carolina gewonnen, doch diesmal galt bereits im Vorfeld der Wahl ein Erfolg Romneys in dem Bundesstaat als wahrscheinlich.

+++ 5:03 h

Würde der Bezirk mit den ältesten Bewohnern die Wahl entscheiden, wäre Mitt Romney der nächste US-Präsident. Sumter County in Florida hat am Dienstag mit mehr als zwei Dritteln für den republikanischen Herausforderer von Barack Obama gestimmt. Für den demokratischen Amtsinhaber votierten gerade einmal 32 Prozent. Mehr als 45 Prozent der knapp 98 000 Einwohner in dem Bezirk westlich von Orlando sind 65 Jahre oder älter. USA-weit macht diese Altersgruppe nur 13 Prozent aus.

US-Präsidentschaftswahl 2012

+++ 4:50 h

Für Barack Obama läuft es bisher glatt. Gut vier Stunden nach Beginn der Auszählung steht nach Angaben von TV-Sendern fest, dass er vier der elf wichtigen Swing States gewonnen hat. Er sicherte sich die umkämpften Staaten Wisconsin, Michigan, Pennsylvania und New Hampshire. Dagegen kann sein Rivale Mitt Romney bisher keinen „Wechsel-Staat“ für sich verbuchen. Ein noch möglicher Sieg Romneys wird nach Berechnungen von Statistikern immer schwieriger.

Allerdings stehen noch unter anderem die Ergebnisse in Florida und Ohio aus, wo es ein Kopf-an-Kopf-Rennen ist. In Florida könnte es erneut eine Hängepartie geben. Das Rennen ist hier derart knapp, dass Nachzählungen und juristische Klagen nicht ausgeschlossen werden. Ähnlich sieht es in Ohio aus. Dies könnte das Ergebnis um Tage oder gar Wochen verzögern.

+++ 4:41 h

Bei der Präsidentschaftswahl in den USA haben US-Präsident Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney weitgehend die erwarteten Ergebnisse eingefahren und sich so ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Zum Zünglein an der Waage könnte wieder Florida werden, wo Obama nach Auszählung von 86 Prozent der Stimmen einen hauchdünnen Vorsprung hatte.

Mit Siegen in Wisconsin und New Hampshire - nach Hochrechnungen mehrerer US-Fernsehsender - kam Obama seinem großen Ziel ein Stück näher, nachdem er zuvor bereits die hart umkämpften Swing States Michigan und Pennsylvania für sich entscheiden konnte. In der Gesamtzahl der für den Einzug ins Weiße Haus entscheidenden Wahlmännerstimmen führte zur Mitte der Wahlnacht allerdings laut CNN noch Romney mit 158 zu 147 Stimmen. Für den Wahlsieg sind mindestens 270 Wahlmännerstimmen erforderlich.

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