Washington: Großeinsatz nach Berichten über Schüsse auf Navy-Gelände

Washington: Großeinsatz nach Berichten über Schüsse auf Navy-Gelände

, aktualisiert 02. Juli 2015, 16:40 Uhr
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Die Polizei sperrte am Donnerstag zahlreiche Straßen in Washington nach Berichten über Schüsse.

In der US-amerikanischen Hauptstadt haben Berichte über Schüsse einen Polizei-Großeinsatz ausgelöst. Auf einer Marinebasis in Washington soll es Berichten zufolge zu dem Vorfall gekommen sein.

Ein Gelände der amerikanischen Marine in Washington ist am Donnerstag nach Meldungen über Schüsse abgeriegelt worden. Die Behörden fanden aber zunächst keinen Hinweis, dass wirklich geschossen wurde, wie es aus Ermittlerkreisen hieß. Es gab diesen Angaben zufolge keine Festnahmen, auch wurden keine Waffen sichergestellt. Berichte über Verletzte gab es ebenfalls nicht.

Es handelt sich um dasselbe Anwesen der US-Navy, wo im September 2013 ein Gewalttäter um sich geschossen und zwölf Menschen getötet hatte. Der sogenannte Navy Yard liegt nur rund drei Kilometer vom Parlament entfernt im Südosten der US-Hauptstadt und ist die älteste Einrichtung der amerikanischen Marine. Dort ist die Verwaltung untergebracht.

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Eine Überwachungskamera hatte aufgenommen, wie zwei Personen über einen Zaun der Umgebung gesprungen waren, nur wenige Minuten vor dem Alarm wegen der angeblichen Schüsse. Ein Gebäude in der Nähe wurde durchsucht, doch fanden die Ermittler nichts, wie es hieß.

Polizei und Feuerwehr fuhren rund um den Navy Yard auf und sperrten Straßen ab, ein Hubschrauber flog über dem Gelände. Die Tore des Anwesens wurden geschlossen. Alle Menschen seien angewiesen worden, sich in Sicherheit zu bringen, sagte Sprecherin Chatney Auger vom Marinedistrikt Washington. Betroffen waren nach Angaben der Navy Tausende von Mitarbeitern auf dem Gelände.

Der dort beschäftigte Gebäudemanager Chris Robertson sagte, der Alarm gegen 7.30 Uhr und die Anweisungen über Lautsprecher hätten ihn an die Schießerei 2013 erinnert. „Jetzt geht das schon wieder los“, habe er gedacht. Sein Vorgesetzter habe ihn angerufen und ihm und seinen beiden Kollegen geraten zu verschwinden. Zuvor sei ihm nichts Besonderes aufgefallen - alles sei normal gewesen, sagte Robertson.

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