Welthandel: EU plant Schutzzölle auf chinesische Produkte

Welthandel: EU plant Schutzzölle auf chinesische Produkte

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Stahlproduktion in Jiangyin (China)

In den Handelsbeziehungen zwischen Europa und China drohen neue Spannungen: Die EU will künftig Schutzzölle auf Aluminiumfolie und nahtlose Stahlrohre aus China verhängen.

Die Zölle würden eine Laufzeit von fünf Jahren haben, berichteten das "China Securities Journal" und die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf eine EU-Entscheidung.

In Kraft treten sollen sie Anfang Oktober. Der Zoll auf Importe von Alufolie betrage bis zu 30 Prozent, der auf Stahlrohre 39,2 Prozent. Von den Abgaben auf Alufolie seien noch zwei weitere Länder betroffen.

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Streit um Autoreifen

Die Europäische Kommission hat seit Jahresbeginn eine Reihe von Anti-Dumping-Zöllen auf chinesische Produkte verhängt, unter anderem auch auf Walzdraht.

China streitet derzeit mit den USA um Importzölle auf chinesische Reifen - und könnte auch deutsche Exporte treffen. Die Führung in Peking prüft deshalb im Gegenzug ihrerseits unter anderem Anti-Dumping-Maßnahmen gegen US-Autos und Geflügelprodukte.

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