Wettbewerbsfähigkeit: Deutschland schafft den Sprung auf Platz vier

Wettbewerbsfähigkeit: Deutschland schafft den Sprung auf Platz vier

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huGO-BildID: 32688306 ARCHIV - Hinter der Deutschlandfahne liegen am 19.04.2013 im Hafen von Hamburg Schiffe an einem Containerterminal. Deutschland hat sich in der Spitzengruppe der wettbewerbsfähigsten Staaten vom sechsten auf den vierten Platz vorgearbeitet. Foto: Martin Gerten/dpa (zu dpa «Deutschland baut Wettbewerbsfähigkeit aus - wieder vor USA» vom 04.09.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Flagge

Im jährlichen Ranking des Weltwirtschaftsforums zur globalen Wettbewerbsfähigkeit macht Deutschland einen Sprung nach oben. Finnland zählt überraschend zu den größten Verlierern im Vorjahresvergleich.

Deutschland belegt unter den wettbewerbsstärksten Volkswirtschaften der Welt den vierten Platz. Das geht aus dem Wettbewerbsbericht 2015-2016 des Weltwirtschaftsforums (WEF) hervor. Im vergangenen Jahr hatte die Bundesrepublik in dem Ranking nur den fünften Platz eingenommen.

Auf dem Siegertreppchen hat sich hingegen nichts verändert: Gold in Sachen Wettbewerbsfähigkeit geht zum siebten Mal in Folge an die Schweiz, Silber an Singapur und Bronze an die USA. Finnland, im Vorjahr noch vor Deutschland, ist der größte Verlierer der diesjährigen Bewertung und belegt nur noch den achten Platz.

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In dem jährlich erscheinenden Bericht bewertet das in Genf ansässige Weltwirtschaftsforum für 140 Staaten Faktoren, die Produktivität und Wohlstand fördern. Dabei können die Staaten zwischen einem und sieben Punkten in der Gesamtwertung erreichen. Dass Deutschland sich von 5,49 Punkte auf 5,53 Punkte verbessern konnte zeigt, dass sein Aufstieg im Ranking nicht allein an der Schwäche Finnlands lag (2014: 5,50 Punkte; 2015: 5,45 Punkte).

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Der diesjährigen Ausgabe zufolge haben sehr wettbewerbsfähige Länder der Weltwirtschaftskrise am besten widerstanden. Laut dem Weltwirtschaftsforum besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft und ihrer Fähigkeit, Talente zu fördern, für sich zu gewinnen, einzusetzen und zu unterstützen. Hier sind die führenden Länder alle gleichermaßen erfolgreich. In vielen Ländern haben jedoch zu wenige Menschen Zugang zu hochwertigen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten.

Unter den europäischen Ländern haben Spanien und Italien bei der Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit große Fortschritte erzielt. Spanien (Platz 33) und Italien (Platz 43) konnten dank ihrer Reformpakete für besser funktionierende Märkte zwei beziehungsweise sechs Plätze im Ranking gutmachen. Griechenland bleibt, wie bereits vor einem Jahr, auf Platz 81 - und ist damit Europas Schlusslicht.

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