Wirbel um Ein-China-Politik: China „sehr besorgt“ über Trumps Äußerungen

Wirbel um Ein-China-Politik: China „sehr besorgt“ über Trumps Äußerungen

, aktualisiert 12. Dezember 2016, 09:56 Uhr
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China: „Wir müssen Druck auf Trump ausüben“

Erst das historische Telefonat mit Taiwans Präsidentin - jetzt stellt Trump auch noch die Ein-China-Politik in Frage. Seine unberechenbare und härtere Gangart verschreckt Peking.

Chinas Regierung hat sich „sehr besorgt“ über Äußerungen des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump gezeigt, wonach die USA nicht unbedingt an die Ein-China-Politik gebunden sein müssten. „Die Taiwanfrage gehört zu Chinas Kerninteressen und betrifft die chinesische Souveränität“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, am Montag vor der Presse in Peking.

Die Einhaltung der Ein-China-Politik sei Grundlage der Beziehungen zwischen den USA und China. Wenn dieses Fundament zerstört würde, könne es keine gesunde und stabile Entwicklung der Beziehungen mehr geben. China fordere die USA auf, sich an ihre Zusagen zur Einhaltung der Ein-China-Politik zu halten.

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Die kommunistische Führung betrachtet Taiwan seit 1949 nur als abtrünnige Provinz und droht mit einer gewaltsamen Rückeroberung. Nach ihrer Ein-China-Politik gehört Taiwan als untrennbarer Teil zu China. Als Folge fordert Peking, dass kein Land diplomatische Beziehungen zu der demokratischen Inselrepublik unterhalten darf, wenn es ein normales Verhältnis mit der Volksrepublik pflegen will.

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