Wirtschaft : US-Konjunkturbarometer steigt stärker als erwartet

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Wirtschaft : US-Konjunkturbarometer steigt stärker als erwartet

Die neuen Konjunkturdaten zeigen: Mit der US-Wirtschaft geht es weiter aufwärts. Ein wichtiger Sammelindex von Frühindikatoren stieg im Februar um 0,5 Prozent. Der Index liegt so hoch wie zuletzt 2008.

Im Januar hatte der Sammelindex nur um revidierte 0,1 Prozent zugelegt. Im Dezember war er unverändert geblieben und im November um 0,9 Prozent gestiegen. Insgesamt liegt der Index mit 99,8 Punkten so hoch wie zuletzt 2008. Er besteht aus zehn unterschiedlichen Faktoren. Darunter sind etwa das Verbrauchervertrauen, Neuaufträge in der Industrie, Baugenehmigungen und Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Anfang 2014 - Ein Rückblick

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Bereits zu Beginn des Jahres zeigte sich die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten positiv. Belastet von enttäuschenden Konjunkturdaten aus China hatten die US-Börsen allerdings schwächer eröffnet. Erstmals seit sechs Monaten schrumpfte die chinesische Industrie und schürte damit Ängste vor einem stärkeren Wachstumsabschwung der zweitgrößten Volkswirtschaft. Auch eine weitere Runde von US-Unternehmenszahlen ließ bei den Händlern keine echte Kauffreude aufkommen.

Der Dow-Jones-Index fiel in den ersten Handelsminuten um 0,8 Prozent auf 16.236 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,7 Prozent auf 1832 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging 0,6 Prozent auf 4216 Punkte zurück. In Frankfurt lag der Dax bei 9635 Punkten und damit rund 0,9 Prozent im Minus.

Der chinesische Einkaufsmanagerindex von Markit und HSBC fiel im Januar auf 49,6 Punkte und damit unter die Marke von 50 Zählern, ab der er Wachstum signalisiert. Die Regierung in Peking will die Wirtschaft umbauen, setzt dabei mehr auf die Binnennachfrage und nimmt dafür auch schwächere Wachstumsraten in Kauf.

Bei den Einzelwerten beeindruckte die weltgrößter Online-Videothek Netflix immerhin die Händler mit einem unerwartet hohen Quartalsgewinn und 2,3 Millionen neuen Kunden allein in Amerika. Die Netflix-Aktie stieg um 14 Prozent. Während die Kältewelle in den USA dem Internet-Unternehmen wenig anhaben konnte, blieben viele Amerikaner McDonald's fern. Die Fast-Food-Kette legte erneut enttäuschende Quartalszahlen vor. Die Aktie fiel um 0,2 Prozent.

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Ebay steigerte zwar Umsatz und Gewinn. Besondere Beachtung fand aber der Streit zwischen dem Management und Carl Icahn über die Zukunft des Bezahldienstes PayPay, das der Großinvestor in eine eigene Gesellschaft auslagern will. Ebay-Titel lagen 1,9 Prozent im Plus. IBM -Aktien tendierten dagegen etwa 0,7 Prozent im Minus. Der Software-Dienstleister will seine Serversparte an den chinesischen Computer-Konzern Lenovo verkaufen.

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