Wirtschaftsbeziehungen: Mexiko will Präsenz deutscher Firmen ausbauen

Wirtschaftsbeziehungen: Mexiko will Präsenz deutscher Firmen ausbauen

, aktualisiert 22. Februar 2017, 10:35 Uhr
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Der ehemalige mexikanische Finanzminister ist seit Anfang des Jahres für das Außenamt zuständig.

Quelle:Handelsblatt Online

Das Verhältnis zu den USA ist erheblich belastet. Jetzt äußert der mexikanische Außenminister die Hoffnung, mit Europa ein modernes Handelsabkommen auszuhandeln. Deutsche Firmen will er verstärkt ins Land holen.

BerlinMexiko dringt auf engere wirtschaftliche Beziehungen mit Deutschland. „Die Präsenz deutscher Firmen in Mexiko ist gut, aber ausbaufähig – gerade beim derzeitigen Stand der weltwirtschaftlichen Entwicklung“, sagte Außenminister Luis Videgaray der Tageszeitung „Die Welt“ (Mittwochausgabe). Er äußerte die Hoffnung, dass Europa und Deutschland zur Beschleunigung eines moderneren Handelsabkommens mit Mexiko beitragen. „Wir brauchen es dringend“, betonte Videgaray.

Die Beziehungen Mexikos zum Nachbarn USA sind seit Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump erheblich belastet. Trump hatte den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko angekündigt und dies damit begründet, illegale Einwanderung und Drogenschmuggel bekämpfen zu wollen. Außerdem plant er Änderungen am Nafta-Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Eine Möglichkeit wäre die Verhängung von Importzöllen für Waren aus Mexiko, womit Trump bereits gedroht hat.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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