Wirtschaftsordnung: Auf der Suche nach der Ehre des Kaufmanns

Wirtschaftsordnung: Auf der Suche nach der Ehre des Kaufmanns

, aktualisiert 20. November 2011, 11:58 Uhr
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Frankfurts Bankenviertel: Kurz nach der Lehman-Pleite waren die Aussichten düster.

Quelle:Handelsblatt Online

Seit der Finanzkrise werden Kapitalismus und Marktwirtschaft infrage gestellt. Sind sie die Ursachen für die Misere? Unsere Wirtschaftsordnung braucht vor allem einen Mentalitätswechsel.

Alles sah dunkler aus als sonst, in dieser Nacht im späten September 2008, kurz nach der Lehman-Pleite, selbst die Leuchtreklame auf den Türmen der Commerzbank und der Deutschen Bank, die sich wie in Entenhausen bei Dagobert Duck einen Wettkampf um die Höhe geliefert hatten. Damals, in guten Zeiten. Jetzt war es vorbei. Panik statt Potenz. Weltwirtschaftskrise. Wie Ende der 1920er-Jahre. Da hatte Fritzi Massary noch gesungen: „Ich liebe das Geld, die Schönheit, die Kraft - ich liebe das Geld, weil es Freiheit mir schafft.“

Und bald darauf war es vorbei mit Kraft und Geld. Und irgendwann mit der Freiheit. Die Wirtschaftskrise dauerte von 1929 bis 1933, sie ereignete sich in mehreren Wellen. So auch diesmal. Mit hoffentlich anderem Ausgang.

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Finanzkrisen sind nichts Neues. Ihre Geschichte ist jahrhundertealt, älter als die moderne Marktwirtschaft selbst. Exzesse und die folgenden Abstürze - Krieg inklusive - gibt es, seitdem es Geld gibt. Die erste große Krise entstand kurz nach der Erfindung des Papiergelds und des modernen Geldverkehrs. Ein Urheber dieser fundamentalen Finanzkrise war zugleich der Erfinder und der Vorläufer des modernen Kapitalismus: John Law of Lauriston.

Seine Geschichte ist auch deshalb so faszinierend, weil sie sich in weiten Teilen wie eine Blaupause für die Geschehnisse der letzten Jahre liest. Der 1671 geborene Law war Genie und Glücksritter zugleich. Schon in der Schulzeit in einem Internat beschäftigte er sich mit revolutionären Ideen zu künftigen Finanz- und Geldsystemen. Die Grundidee war dabei nicht nur das Papiergeld, sondern vor allem der Gedanke, dass nicht nur Goldmünzen zur Deckung des Notenumlaufs dienen könnten, sondern auch andere Werte und deren in der Zukunft liegenden Erträge.

Als sein langjähriger Gönner, Philipp Herzog von Orléans, 1715 die Regierung Frankreichs übernahm, schlug Laws große Stunde. Angesichts des aussichtslos heruntergewirtschafteten Königreichs erlaubte Philipp II. dem Freund, seine geldpolitischen Ideen in die Praxis umzusetzen. Zunächst lösten Laws erfolgreiche Bank, das neue Geldsystem sowie die massive Ausweitung von Banknoten- und Aktienemissionen eine beispiellose Welle von Wachstum und Prosperität aus. Die Staatsfinanzen schienen saniert, der König und sein Volk bewunderten Law wie einen Popstar.


Es folgten Hybris und Niedergang

Doch dem beispiellosen Aufstieg folgten alsbald Hybris und Niedergang. Man vermutete damals Gold in der französischen Kolonie Louisiana. Law machte sich dieses Gerücht zunutze und verkaufte auf Rechnung des französischen Hofes Aktien der Mississippi Compagnie, bei der die Schürfrechte für Louisiana lagen - großzügig gewährt vom Hofe. Den Verkaufserlös der Aktien investierte Law allerdings nicht in die Goldsuche, sondern überwies ihn abzüglich seiner Provision an Philipp II.

Dieser wiederum zahlte mit dem Geld die Zinsen seiner Schulden und behielt den Rest. Wurde die Kasse wieder knapp, ging die nächste Emissionsrunde an den Markt. Bald überstieg der Nominalwert der emittierten Papiere das Vermögen des Hofes bei weitem. Als das Schneeballsystem letztlich zusammenbrach, schrieb der Schriftsteller und Politiker Saint-Simon: "Eine verschwindend kleine Minderheit hat sich bereichert am Ruin der gesamten Bevölkerung." Man sieht: In John Laws Geschichte sind fast alle wesentlichen Elemente enthalten, die auch diejüngste Finanzkrise prägen. Der Vater des globalen Kapitalismus hat zugleich die Mutter aller Finanzkrisen hervorgebracht.

Finanzkrisen sind gesellschaftliche Traumata, ein böses Erwachen aus einem sorgenfreien Rausch. Für die Subprime-Krise von 2008 gilt das ebenso wie für das Platzen der Internetblase 2000, für die Öl- und Wirtschaftskrisen der 1970er-Jahre, für 1929 und erst recht für die aktuelle Euro-Krise.

Die Finanzkrise gilt als Entgleisung, als Exzess der Freiheit. Als Rache der Vernunft, die das amoralische Treiben gieriger Kapitalisten bestraft. Das stimmt und stimmt auch wieder nicht. Es stimmt, weil in der jüngsten Finanzkrise Bereicherungswillkür ebenfalls auf nicht funktionierende Kontrollsysteme traf. So gesehen: ein Exzess, ein Missbrauch der Freiheit. Und es stimmt nicht, weil es nicht allein die hemmungslosen Freiheiten privater Kapitalisten waren, die die Misere allein bewirkt hätten, sondern - ganz wie damals bei John Law - missbräuchliche staatliche Steuerung und eine die Gesetze der Marktwirtschaft aus Eigeninteresse verzerrende Politik dazu beigetragen haben.


Die Banker als alleinige Sündenböcke

Und die Durchschnittskontobesitzer haben das kollektive Versagen durchaus selbst befördert. So wie Banken die Subprime-Kredite entsorgten, so entsorgen viele Kleinanleger die Verantwortung für die Krise, indem sie auf die Banker als alleinige Sündenböcke zeigen. Wir alle haben aber als Sparer, Aktionäre, Lebensversicherte, Rentner oder Angestellte Renditedruck auf dem Kapitalmarkt erzeugt. Kapitalisten? Das sind wir alle, weil wir im Zweifel gerne die Augen zudrückten, wenn nur die Verzinsung stimmte.

Der Blick auf die Finanzkrise von 2008 bis heute bestätigt, dass Freiheit immer dann Unfreiheit erzeugt, wenn sie als Freiheit zu absolutem Egoismus missverstanden wird. Wenn sie die Leitplanken des Kategorischen Imperativs von Kant durchbricht: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Freiheit ist immer auch die Freiheit zur Übertreibung.

Wirkliche Freiheit schließt die Möglichkeit eines gewissen Missbrauchs ein, denn genau dosieren lassen wird sich Freiheit nie. Problematisch wird es da, wo eigene Freiheiten die Freiheit anderer einschränken, wo anderen etwas zugemutet wird, was man selbst nicht zu ertragen gewillt wäre. Konkret also da, wo skrupelloses eigenes Verhalten andere schädigt.

Langfristig die gefährlichste Konsequenz der Finanzkrise ist die Diskreditierung der Marktwirtschaft und der Freiheit insgesamt. In Deutschland sind es die in der „Linken“ organisierte Trauergemeinde der DDR und andere Gegner der Marktwirtschaft, die seit langem auf diese Gelegenheit gewartet haben. Nun können sie behaupten: Das, was jetzt passiert, haben wir schon seit Jahren vorausgesagt. So sind sie eben, die Kapitalisten. So ist sie eben, die Marktwirtschaft.

In einem von sozialen Unruhen begleiteten Umverteilungswettkampf gegen Ende der Krise könnte die Stunde linker und rechter Extremisten schlagen, die sich in ihrem unfreiheitlichen, fremdenfeindlichen, protektionistischen, nationalsozialistischen oder sozialistisch-nationalen Weltbild beklemmend ähnlich sind. Finanzkrisen ziehen politische Krisen nach sich. Hitlers Machtübernahme 1933 war auch eine Folge von 1929.

Die globale Wirtschafts- und Finanzordnung steht vor einer Richtungsentscheidung: entweder immer weitergehende Interventionen des Staates, um immer komplexere, immer schwerer nachvollziehbare Finanzprodukte und marktwirtschaftliche Mechanismen zu regulieren. Das bedeutet: Der Staat übernimmt immer mehr Verantwortung, was zugleich heißt, dass er immer häufiger für die Folgen krisenhafter Fehlentwicklungen einstehen muss.

Ein Karussell von Rettungsaktionen, Bail-outs, Stützungen oder Subventionen gescheiterter Unternehmen wird so in immer schwungvollere Bewegung gesetzt. Paradoxer kann Marktwirtschaft nicht sein: Da werden die Deregulierer und Advokaten des Privatsektors zu Etatisten, wenn es darum geht, die eigene Haut zu retten.

Die finanziellen Folgen werden immer unbeherrschbarer und führen zu immer willkürlicheren Interventionen: Gehälter, Boni, Dividenden, Gewinnmargen, Finanzprodukte, Aktienspekulationen - immer mehr müsste in diesem Szenario künftig staatlich geregelt werden, immer häufiger würde der Staat selbst zum Aktionär. Eine Verstaatlichungswelle, eine neue Staatswirtschaft, eine womöglich modernere, aber nicht weniger verheerende Planwirtschaft wären auf Dauer die Folge. Die EU als DDR light.


Der Staat beschränkt sich auf die Rolle des Schiedsrichters

Das andere Szenario klingt simpel und wäre erfolgreicher, wenn es nicht schon zu spät ist, um es konsequent anzuwenden: Der Staat beschränkt sich auf die Rolle des Schiedsrichters, der die Regeln überwacht, aber nicht selbst mitspielt. Ludwig Erhard hatte dieses Prinzip zur Grundlage seiner erfolgreichen und international bewunderten Wirtschaftspolitik gemacht und in "Wohlstand für alle" im Jahr 1957 so formuliert:

„Bei früherer Gelegenheit habe ich in diesem Zusammenhang einmal auf die Rolle des Staates als des obersten Schiedsrichters verwiesen. Ich möchte hierbei das vielleicht etwas banal erscheinende Bild eines Fußballspiels gebrauchen dürfen. Da bin ich der Meinung, dass ebenso wie der Schiedsrichter nicht mitspielen darf, auch der Staat nicht mitzuspielen hat. Eines ist bei einem guten Fußballspiel als wesentliches Merkmal zu erkennen: Das Fußballspiel folgt bestimmten Regeln, und diese stehen von vornherein fest. Was ich mit einer marktwirtschaftlichen Politik anstrebe, das ist - um im genannten Beispiel zu bleiben -, die Ordnung des Spiels und die für dieses Spiel geltenden Regeln aufzustellen.“

Zu diesen Regeln werden neue Bestimmungen für die internationalen Kapitalmärkte gehören müssen. Die wichtigste Regel aber bleibt, dass derjenige, der Risiken eingeht, auch scheitern kann. Mit anderen Worten: Wer unbegrenzten Gewinn erwirtschaften kann, muss mit maximalem Verlust rechnen.

Der Einsatz von Kapital kann die Vernichtung von Kapital bedeuten. Und derjenige, der vom Erfolg profitieren will - der Eigentümer, der Aktionär, der Investor, die Bank -, muss im Fall des Scheiterns wirklich zur Kasse gebeten werden. Im Grunde ist dies nichts anderes als das uralte moralische Prinzip von Schuld und Sühne. Wer es aufhebt, hebt die Gesetze der moralischen Schwerkraft der Marktwirtschaft auf.

Die Marktwirtschaft lebt vom Wettbewerb, in dem sich die Besten durchsetzen. Wenn aus falsch verstandener Solidarität Länder und Unternehmen, die erfolglos gewirtschaftet haben, zum Nachteil ihrer erfolgreichen Nachbarn oder Konkurrenten gerettet, gefördert, subventioniert werden, verlängert dies das Leiden, lässt den Ehrgeiz erlahmen und führt im Ergebnis zwar kurzfristig zu einer gerechteren Verteilung der Armut, langfristig aber zum Kollaps von Initiative, Kreativität und Erfolg. Das ist der gefährlichere Dominoeffekt, der vom ummäntelten Scheitern Griechenlands ausgehen könnte.


„Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch.“

Die Konsequenzen einer im neuen globalen Maßstab der Billionen und Trillionen angewandten Umverteilungsideologie wären fatal, vor allem unsozial. Ludwig Erhard wusste: „Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch.“ Das bedeutet im Umkehrschluss: Je unfreier sie ist, desto unsozialer sind die Folgen - die wirtschaftlich zerrüttete DDR gab ein warnendes Beispiel ab.

Wer die Konsequenzen der populistischen Bail-outs und Solidaritätsbillionen zu tragen hat, ist schon jetzt klar: Kindergärten, Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, Polizei - also die Träger der zentralen staatlichen Aufgaben. Und die Ärmsten der Armen: Sozialhilfeempfänger, Alte und Kranke, für die irgendwann einfach kein Geld mehr da sein wird.

Die größte Gefährdung von Freiheit und Wohlstand kommt derzeit von ihren größten Verbündeten, den Kaufleuten. Wenn Kaufleute nur noch Trader sind, Investoren nur noch Zocker, wenn sie Freiheit falsch deuten und missbrauchen, erleichtern sie denen das Handwerk, die an Wettbewerb, Eigentum und individuellem Wohlstand nie wirkliches Interesse hatten und ihre Leitbilder und Gesellschaftsmodelle aus anderen Systemen beziehen. Die Freiheitsmissbraucher sind die nützlichen Idioten der Freiheitsbeschränker.

Der Soziologe Ralf Dahrendorf starb am 17. Juni 2009 im Alter von 80 Jahren. Seinen letzten Essay widmete er dem Thema: „Die verlorene Ehre des Kaufmanns.“ Am Schluss des Textes erläutert er, worauf es bei der Bewältigung der Finanzkrise ankommen wird - ein klares Plädoyer für die Werte des ehrbaren Kaufmanns in der globalisierten Wirtschaft des 21. Jahrhunderts, auf unternehmerischer wie auf staatlicher Ebene.

„Die wichtigsten Veränderungen“, so schreibt Dahrendorf, "die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nottun, betreffen Mentalitäten. Dass Unternehmer verantwortlich handeln, Entscheidungsträger Stakeholder berücksichtigen, Aktionäre sich nicht von süßen Reden und Geschenken der Vorstände betören lassen und überhaupt der Pumpkapitalismus wieder einem Sparkapitalismus Raum gibt, ist nur sehr indirekt durch staatliches Handeln zu bewerkstelligen."

Dahrendorfs Vermächtnis, seine letzten Worte, haben ein Leitmotiv: die Eigenverantwortung des ehrbaren Kaufmanns. Die aber kann kein Staat der Welt verordnen, sie kann nur aus dem Kreis der Kaufleute selbst erwachsen. Der Begriff des "ehrbaren Kaufmanns" ist seit dem Mittelalter gebräuchlich. Der 1445 geborene italienische Mathematiker Luca Pacioli nannte - neben der Rechenkunst und doppelter Buchführung - zwei Qualitäten: Zunächst müsse er die Einnahmen stets größer halten als die Ausgaben. Dazu komme jedoch die Fähigkeit, „allen Erscheinungen des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens mit Verständnis zu folgen“.


Gewinn ist nicht alles, aber ohne Gewinn ist alles nichts.

Der Kaufmann ist also mehr als der gute Rechner. Seine Geschäfte stehen im Vordergrund, aber sie sind kein Selbstzweck. Bemerkenswert bei diesen alten, fast antiquiert wirkenden Definitionen ist, dass sie eine Balance pflegen. Heute wie damals trifft zu: Gewinn ist zwar nicht alles, aber ohne Gewinn ist alles nichts. Grundlage des erfolgreichen Wirkens des Kaufmannes ist immer noch: Gewinne erwirtschaften und Werte schaffen.

Werte schaffen aber bedeutet mehr als Cash-Flow. Wer zu lange nur kurzfristig denkt, verliert am Ende alles. Werner von Siemens, Andrew Carnegie, Robert Bosch oder auch Werner Otto und Berthold Leibinger sind Beispiele erfolgreicher und verantwortungsbewusster, integrer Unternehmer, ehrbarer Kaufmänner.

Der soziale Frieden, der den Wirtschaftsaustausch und das Wachstum sichert, ist der oberste Grundsatz der gesellschaftlichen Verantwortung des ehrbaren Kaufmanns. Freiwillig wirkt er auf die gesellschaftlichen Strukturen ein, dass nicht nur er und sein Unternehmen profitieren, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes etwas davon hat. Wenn eine Gesellschaft auseinanderdriftet, wenn der Gegensatz zwischen Arm und Reich, zwischen Oben und Unten immer größer wird und als immer ungerechter empfunden wird, dann ist das ein Indiz, dass der Kaufmann nicht mehr ehrbar ist. Dann kann das nicht gutgehen. Soziale Verantwortung ist keine Phrase. Sie ist für eine Marktwirtschaft und für eine Gesellschaft Erfolgsvoraussetzung.

Glaubwürdige und grundlegende Selbstregulierung ist die letzte Chance des taumelnden Kapitalismus. Man kann das nicht verordnen. Kein Gesetz kann es verfügen, kein Politiker erzwingen. Die freie Marktwirtschaft bietet den Rahmen - die Vorteile des freien Marktes einerseits, die Pflicht zur gesellschaftlichen Verantwortung andererseits. Der Kaufmann, und nur er selbst, kann auf der Suche nach seiner verlorenen Ehre diese Spielräume nutzen: als Garant der Freiheit - indem er den Exzess der Freiheit, den Freiheitsmissbrauch verhindert.

Das alles klingt archaisch, altertümlich. Anders als bei Hypo Real Estate und Lehman Brothers. Unzeitgemäß? Der ehrbare Kaufmann - vielleicht liegt genau in diesem scheinbar altmodischen Leitbild die Zukunft unserer freien Marktwirtschaft.


Die Person Mathias Döpfner

Mathias Döpfner ist Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. 1982 begann er seine journalistische Laufbahn und wurde nach mehreren Stationen in Zeitungen und Verlagen 1998 Chefredakteur der „Welt“. Im Juli 2000 wechselte Döpfner in den Vorstand der AG und übernahm 2002 dessen Vorsitz. Dieser Beitrag beruht auf Thesen des Kapitels „Exzess der Freiheit – der 15. September 2008“ aus Döpfners kürzlich bei Propyläen erschienenem Buch „Die Freiheitsfalle“.


Quelle:  Handelsblatt Online
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