Wirtschaftswachstum: OECD erwartet mehr Wirtschaftswachstum

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Wirtschaftswachstum: OECD erwartet mehr Wirtschaftswachstum

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Container im Hamburger Hafen.

Die OECD erwartet laut einer Studie für die zweite Jahreshälfte eine Verbesserung der konjunkturellen Lage in den wichtigsten Wirtschaftsnationen. Allerdings sei eine nachhaltige Erholung noch nicht sicher.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet für die wichtigsten Wirtschaftsnationen in der zweiten Jahreshälfte ein Anziehen der Konjunktur. China bleibt internationaler Wirtschaftsmotor. Auch für andere wichtige Industrienationen ist die Organisation optimistisch.

Für die G7-Länder hat die OECD eine Prognose von jeweils 2,4 Prozent für die letzten beiden Quartale 2013 im Vorjahresvergleich errechnet und spricht von einer „moderaten Erholung“. Die europäischen Länder sieht die Studie der Rezession entwachsen - Ausnahme ist Italien.

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Für China erwarten die Ökonomen nach den am Dienstag in Paris vorgelegten Zahlen ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 7,2 im dritten und 8,1 Prozent im vierten Quartal 2013. Damit liegt das Land deutlich vor den G7-Staaten USA (2,5/2,7), Deutschland (2,3/2,4), Frankreich (1,4/1,6), Großbritannien (3,7/3,2), Kanada (4,8/2,5), Japan (2,6/2,4) und Italien. Für die dortige Wirtschaft erwartet die OECD weiterhin negative Zahlen. Im dritten Quartal werde die italienische Wirtschaft um 0,4 und im vierten Quartal um 0,3 Prozent zurückgehen.

Auch die deutsche Wirtschaft wird ihren Erholungskurs nach Ansicht der OECD bis Jahresende fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im dritten und vierten Quartal um je rund 0,6 Prozent steigen. Im Frühjahr hatte es ein Plus von 0,7 Prozent zum Vorquartal gegeben, zum Jahresanfang hatte die Wirtschaft nur stagniert. Für das Gesamtjahr 2013 traut die OECD Deutschland einen Anstieg um 0,7 Prozent zu. Im Mai hatte die Organisation nur ein Plus von 0,4 Prozent veranschlagt - und zwar bereinigt um die unterschiedliche Anzahl von Arbeitstagen.

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Die OECD-Analytiker sprechen in der zwölfseitigen Kurzstudie zwar von einer „Verbesserung der Wirtschaftsdynamik in den Volkswirtschaften“, warnen jedoch gleichzeitig: „Eine nachhaltige Erholung ist noch nicht fest etabliert.“ Weiterhin seien enorme Risiken vorhanden. So sei es notwendig, die Nachfrage in den Ländern zu unterstützen, „auch durch unkonventionelle Geldpolitik“.

Den langsameren Wachstumstrend bezeichnet die OECD als „Herausforderung“ sowohl für etablierte wie für aufstrebende Volkswirtschaften. Reformen seien Grundlage für mehr Wachstum, einen Ausgleich der globalen Wirtschaft und Schaffung neuer Arbeitsplätze.

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