Zu hohe Schulden: Sechs Länder verlieren UN-Stimmrecht

Zu hohe Schulden: Sechs Länder verlieren UN-Stimmrecht

, aktualisiert 24. Februar 2017, 08:14 Uhr
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Sechs Länder haben ihr Stimmrecht bei der UN-Generalversammlung vorrübergehend verloren.

Quelle:Handelsblatt Online

Sechs Ländern wurde vorrübergehend das Stimmrecht bei der UN-Generalversammlung entzogen. Der Grund: Nicht geleistete Beitragszahlungen. Die betroffenen Länder werden mindestens bis zum Herbst gesperrt sein.

New YorkWegen überfälliger Beitragszahlungen haben die Vereinten Nationen (UN) sechs Ländern das Stimmrecht in der UN-Generalversammlung vorübergehend entzogen. Dazu gehört der südamerikanische Krisenstaat Venezuela, der mit gut 24 Millionen US-Dollar (rund 22,7 Millionen Euro) am meisten zahlen muss, um seine Stimme wiederzuerlangen. Das geht aus Dokumenten hervor, die die UN im Internet veröffentlichten. Die übrigen fünf Länder, die bis zum Ende des 71. Sitzungsjahrs der Generalversammlung im Herbst nicht im UN-Plenum abstimmen dürfen, sind demnach Kap Verde, Libyen, Papua-Neuguinea, der Sudan und Vanuatu.

UN-Mitgliedsstaaten kann das Stimmrecht in der Generalversammlung entzogen werden, wenn sie bei der Organisation Schulden in Höhe von mindestens zwei Jahresbeiträgen haben, wie der neue UN-Generalsekretär António Guterres in einem Brief vom 25. Januar erklärt hatte. Die Beiträge werden für jedes Land einzeln berechnet.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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