
"Hartz IV", "Rente mit 67", "fehlende Glaubwürdigkeit" lauten die meistgenannten Antworten bei der ersten bundesweiten Befragung in der SPD-Geschichte. Mehr als 40 Prozent der rund 10 000 Ortsvereine haben ihre Meinung gesagt, die die Spitze ihrerseits gestern nun den Kreisvorsitzenden präsentiert hat.
Parteichef Sigmar Gabriel weiß jetzt, dass die Stimmung vor Ort bei weitem nicht so gut ist, wie sie für die SPD auf Bundesebene und über die Umfragen und Medien erscheinen mag: Es fehlen junge Mitstreiter, es fehlt der Markenkern, und damit fehlen auch Gewerkschafter.
Etliche wünschen sich deshalb mehr Demokratie, etwa über Mitgliederentscheide. Die will Gabriel zulassen - wenn auch nicht zum Reizthema "Rente mit 67". Die Antwort auf die Frage kann er sich leicht ausmalen. Seine Antwort ist er der Basis aber noch schuldig.














