+++ Live-Blog Schleswig-Holstein +++: Erste Hochrechnungen sehen CDU klar vorne

+++ Live-Blog Schleswig-Holstein +++: Erste Hochrechnungen sehen CDU klar vorne

, aktualisiert 07. Mai 2017, 18:05 Uhr
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Spitzenkandidat Torsten Albig verliert in Schleswig-Holstein ganz schön an Boden.

Quelle:Handelsblatt Online

Schleswig-Holstein hat gewählt und die ersten Hochrechnungen zeigen die CDU klar vorne. Vom Schulz-Effekt ist, ähnlich wie im Saarland, auch im Norden nichts zu sehen. Eins ist klar: Es wird eine neue Regierung geben.


Schleswig-Holstein ist die zweite von drei Landtagswahlen in diesem Bundestagswahljahr. Im Saarland sicherte die CDU die Macht entgegen allen Unkenrufen. Nun sollte die SPD sie in Kiel verteidigen, bevor es in einer Woche in Düsseldorf an die Urnen geht. Ersten Hochrechnungen zufolge ist der klare Wahlsieger allerdings nicht rot, sondern schwarz.

+++ Erste Hochrechnungen: CDU klar vorne +++

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Eine Fortsetzung der bisherigen Küstenregierung aus SPD, Grünen und SSW wird es nicht mehr geben. Die ersten Hochrechnungen prognostizieren einen deutlichen Wahlsieg der CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Daniel Günther mit 34 Prozent (2012: 30 Prozent). Die SPD stürzt auf 27 Prozent (2012: 30 Prozent), die Grünen mit Robert Habeck schaffen es bei 12,5 Prozent (2012: 13 Prozent), die FDP klettert von acht auf 10,5 Prozent und auch die Alternative für Deutschland (AfD) schafft es mit 5,5 Prozent knapp zum ersten Mal in den Schleswig-Holsteiner Landtag. Die jetzige Regierungspartei SSW schafft es nach ersten Hochrechnungen mit drei Prozent nicht mehr in den Landtag und auch die Linken verpassen mit 3,5 Prozent Prozent den Einzug ins Parlament.

+++ Höhere Wahlbeteiligung als 2012 +++

Bereits am Nachmittag zeichnete sich eine höhere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren ab. Der Landeswahlleiter schätzte, dass bis 14 Uhr 42,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hatten. Dies sind knapp fünf Prozentpunkte mehr als 2012 zum selben Zeitpunkt. Schon bei den letzten Landtagswahlen in anderen Bundesländern hatte sich der jahrelange Trend sinkender Wahlbeteiligungen umgekehrt.

Insgesamt sind rund 2,3 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, den neuen Landtag zu wählen. In Schleswig-Holstein dürfen erstmals Jugendliche ab 16 Jahren bei der Landtagswahl abstimmen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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