168 Millionen Euro: NRW verzockt sich mit Griechenland-Anleihen

168 Millionen Euro: NRW verzockt sich mit Griechenland-Anleihen

Nordrhein-Westfalen hat sich kräftig verzockt: Laut Medienberichten machte die Regierung mit Griechenland-Geschäften einen Verlust von 168 Millionen Euro. Gedacht war das investierte Kapital als Versorgungsrücklage.

Ihren Tiefpunkt haben Griechenland-Anleihen längst hinter sich gelassen. Seit Sommer 2012 hat sich der Kurs für die Papiere des Schuldenstaates deutlich erholt, zuletzt auf mehr als 60 Prozent. Noch gut ein Jahr davor sah es ganz anders aus und die Mehrheit der Investoren kehrte griechischen Staatsanleihen angewidert den Rücken zu. Nach der Pleite des Landes und dem Anleihetausch waren die Papiere verbrannt und verloren an Wert. Und genau das macht der Landesregierung Nordrhein-Westfalens zu schaffen.

Das Land hat nämlich in den Jahren 2004 und 2005 - also vor dem großen Crash - Anleihen im Wert von 361,3 Millionen Euro erworben.

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Der Kauf war als Geldanlage für das Sondervermögen Versorgungsrücklage des Landes gedacht. Daraus wird allerdings nichts. Einen Teil der Anleihen hatte Griechenland 2010 ohne Gewinn oder Verlust zurückgezahlt. Infolge der griechischen Schuldenkrise verloren die übrigen Papiere aber massiv an Wert.

Beim Versuch, die Staatsanleihen im Herbst 2012 wieder loszuwerden, musste Nordrhein-Westfalen einen Verlust von 168 Millionen Euro verbuchen. Das berichtet jedenfalls der "Kölner Stadt-Anzeiger".

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