Kommentare zu: Politiker streiten über Renten-Desaster

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20 Kommentare
  • 02.09.2012, 10:17 Uhrnc-bueschsa4@netcologne.de

    Das Problem ist, das heute schon zu viele Haushalte Schwierigkeiten haben, zusätzliches Geld für " Später " aus den geringen Familieneinkommen zu zahlen. Ich bin er Meinung, das die gut bezahlten Doppelverdiener OHNE Kinder sich stärker an den Sozialsystemen beteiligen müssen. Denn die haben sowiso schon viel grösseren finanziellen Spielraum und Vorteile ( z.B. günstige Urlaube in der Nachsaison.. etc. ) Schliesslich erwarten diese ja von unseren Kindern im Alter die volle Unterstützung. Sprich: Stabile Renten oder auch in div. Alteneinrichtungen die nötigen fachlichen Hilfen! Ich denke die Probleme sind schon erkannt aber mangels finanzieller Möglichkeiten nicht gebannt. Undist es nicht endlich an der Zeit, mal an die Beamten finanziell heranzutreten ??

  • 02.09.2012, 10:19 UhrWegweiser

    Wer diese Entwicklungen und deren Folgewirkungen besser verstehen möchte, muss sich einfach mit den ökonomischen Entwicklungen seit 1990 auseinandersetzen.

    Zu einer gesicherten Altersrente gehört unabdingbar eine stabile Währung. Diese ermöglicht auch eine binnenwirtschaftliche Stabilität, die auch den Arbeitsmarkt stützt. Dies ist leider schon bei der zukünftigen Entwicklung bezüglich der Eurorettung kritisch zu hinterfragen. Denn der Vermögensaufbau und das Spar- und Konsumverhalten, das real verfügbare Einkommen, sei es Arbeits-, Kapital- oder Ruhestandseinkommen, hängen von ökonomischen Gesamtentwicklungen ab. Dabei muss man die Euroeinführung und die finanziellen Folgewirkungen der deutschen Einheit mit berücksichtigen. Weiterhin die demographische Entwicklung und die noch nicht abschätzbaren Aufwendungen zur Eurorettung.

    Die Subventionierungen verbunden mit einem komplexen Steuerrecht und
    -system haben in Deutschland zu erheblichen volkswirtschaftlichen Fehlallokationen geführt, auch dies muss bei diesen Problemstellungen miteinbezogen werden.

    Leider werden diese grundsätzlichen Überlegungen bei allen diesbezüglichen Analysen immer ignoriert, umgedeutet, geleugnet oder einfach unterschlagen.

  • 02.09.2012, 10:50 UhrNichtDumm

    Was ist denn bitte ein durchschnittlicher Nettolohn vor Steuern, liebe Redakteurin?

  • 02.09.2012, 10:56 UhrTill

    Kein Wunder das kein Geld für Renten bleibt - die obersten 10% der Bevölkerung haben 40% aller Einkommen, die obersten 20% (inkludiert die 10%) 65%. Da bleibt für den Rest nicht mehr viel übrig.

    Und diese Tendenz steigt weiter an, d.h. der Anteil dieser Gruppe steigt weiter, während die Mittelschicht stagniert und die Unterschicht fällt (H4, mies bezahlte Zeitjobs).

    Also, schön sparen und Renten kürzen damit unsere Millionäre noch mehr Millionen bekommen. Jetzt ist nämlich auch die Mittelschicht dran, unsere "Leistungsträger" ihr jährliches Einkommensplus zu bezahlen.

  • 02.09.2012, 12:02 UhrJack231

    Kann ich ihrgendwie nicht glauben! Höre zum ersten Mal, dass bei 2200€ nur die Grundsicherung erreicht wird. Wieso sollte die Rente auf einmal gekürzt worden sein??? Ihrgendwo stimmt etwas bei dem Bericht nicht

  • 02.09.2012, 12:22 UhrCarla

    Es wird leider schon lange keine Politik mehr für den Bürger und zum Wohle des Bürgers gemacht - die enorm negativen Auswirkungen werden nun langsam sicht und spürbar.
    Es ist nicht in Ordnung wenn gewettet und sich bereichert werden darf - auf Kosten arbeitsabhängiger Bürger - egal welcher Staaten.
    Die Politik versagt kläglich, sie regelt nicht - sie rettet Banken und Euro auf Kosten der Lebensqualität ihrer Bürger, sie verpfändet deren Arbeitsleistung ( Billigstlohn, keine Rücklagen und keine ausreichende Rentenbildung möglich)
    Frau Merkel ist mit dieser Art einseitiger , unsicherer und unbeweglicher Finanzpolitik gescheitert, doch man nimmt es nicht wahr. So haben Europas Bürger keine Chance.

  • 02.09.2012, 14:02 UhrChlodwig

    Nach 40 Jahren Einzahlen nur eine Mini-Rente.
    Hätte man 40 Jahre das Geld angelegt, wäre
    das kein Thema.
    Da setzt ich mich 4 Jahre ins Parlament und hab
    schon höhere Pensionen als der, der 40 Jahre
    für eine Rente eingezahlt hat, und das ohne
    auch nur irgendwas eingezahlt zu haben.

  • 02.09.2012, 14:18 UhrSteigenberger

    v.d.Leyen docktert doch nur an Äusserlichkeiten rum mit ihrer
    "Zuschussrente" knapp über dem Hartz4 Mindestbedarf !

    Die Ursachen liegen im zu niedrigen allgemeinen Lohnniveau in Deutsch-
    land u. das ist Folge des stark steigenden Niedriglohnsektors, der das
    allgemeine Lohnniveau nach unten zieht !
    Bei den hohen Steuereinnahmen könnte der Staat ein Rentenniveau von 50%
    garantieren, wenn nicht immer höhere Milliardenbeträge für die Unter-
    stützung Südeuropas eingeplant u. "zweckentfremdet" würden !!
    Hier wurde die Mehrwertsteuer bereits 2005 um 3% einvernehmlich zwischen
    CDU +SPD erhöht, auch um die Renten zu finanzieren, bei möglichen
    "Solizahlungen" für südeuropa in Höche von 50 M illiarden u. mehr pro Jahr bleibt für die durchschnittlichen deutschen Rentner nichts übrig,
    sie werden von den Politikern um die Früchte ihrer Arbeit betrogen!
    Aber die Folgen sind volkswirtschaftlich viel grösser : diese Rentner
    haben keine Kaufkraft mehr, der Einzelhandel wird einbrechen, ebenso
    werden die Vermieter auf massiven mietschulden u. unvermietbaren
    Wohnungen sitzenbleiben, für die hiesige Binnenwirtschaft ein enormer
    Verlust, denn 2030 haben wir ca. 24 Mio. Rentner = 30% der Einwohner.

    So sieht jedenfalls keine vorausschauende Politik der Euroretter von
    Cdu - SPD aus - im Gegenteil sie sind die "Ausplünderer" Deutschlands!!

  • 02.09.2012, 15:51 UhrVerySeriousSam

    Die Frage ist zwingend: warum wird der (berechtigte) Alarm nur für Arbeitnehmer gegeben - nicht aber für Beamte, nicht mal der unteren Besoldungsklassen?

    Die Antworten sind für die politische 'Elite' wenig schmeichelhaft.

  • 02.09.2012, 16:02 Uhrallesverloren

    Die Absenkung des Rentenniveaus auf unter 50% vom Nettolohn ist politischer Wahnsinn. In fast allen EU-Ländern, die von uns gerettet werden, liegt das Niveau wesentlich höher (60-80%). Wir sparen an unseren Renten damit dort genug ankommt. Das ist nur das eine Problem.

    Durch die zukünftige Banken-Union wird dem heutigen Privat-Rentensparer auch die Verfügungsgewalt über seine gesamten Ersparnisse entzogen. Jede europäische Pleite-Bak bedroht unsere Rente. Das ist das zweite Problem.

    Die Politiker und unsere Beamten werden diese Probleme nicht lösen, da sie davon nicht betroffen sind (keine Einzahlungen aber dennoch große Ernte). Die bekommen ihre 70% vom letzten Nettolohn und dazu eine private Krankenkassen-Versorgung.

    Die Wähler müssen für ihre Rechte kämpfen, wenn sie das ändern wollen.

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