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Ab August 2009: Hamburg schafft dreigliedriges Schulsystem ab

von wiw/AP

Hamburg schafft das dreigliedrige Schulsystem ab. Mit ihrer Mehrheit in der Bürgerschaft hat die CDU gestern das „Zwei-Säulen-Modell“ beschlossen, wie der Bürgerschaftssprecher heute mitteilte.

Ab August 2009 soll es in Hamburg nur noch Gymnasien und so genannte Stadtteilschulen geben, in denen Haupt-, Real- und Gesamtschulen aufgehen. Beide Schulformen sollen zum Abitur führen, das Gymnasium in zwölf und die Stadtteilschule in 13 Jahren. Damit bringt die Hansestadt eine der derzeit umfangreichsten Schulstrukturreformen in Deutschland auf den Weg. Bisher hat sich nur Schleswig-Holstein von dem üblichen dreigliedrigen System aus Gymnasien, Haupt- und Realschulen verabschiedet. In der Kieler Großen Koalition hat die SPD die Gemeinschaftsschule als neuen Bestandteil des Regelschulwesens eingeführt. Mitte März hatte der UN-Sonderberichterstatter, Vernor Munoz Villalobos, harsche Kritik am gegliederten deutschen Schulsystem geübt.

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9 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.10.2009, 20:30 UhrAnonymer Benutzer: Lehramtstudent

    die Ausbildung zum Lehrer ist praxisfern. Lehrer sollen bildung vermitteln und Kinder erziehen, individuell fördern, fachliche Überflieger erkennen und fördern, trotzdem alle Kinder gleich behandeln, LRS u. a. erkennen und Defizite ausgleichen, Eltern betreuen, sich fortbilden, Projekte organisieren und Stundenprotokolle schreiben...
    wie das fachlich, organisatorisch und psychisch umgesetzt werden soll, wird an der Uni nicht gesagt, das bleibt persönliches Talent(?!)
    Fachlich sind wir gut ausgebildet, in Psychologie, Pädagogik und Didaktik wünschte ich mir lehrerspezifische Vorlesungen und Seminare.
    Wichtig ist die Erziehung durch Eltern und Schule, wenn diese zusammenarbeiten und das Kind nach dessen Talente fördern (und nicht überfordern), dann spielt das Schulsystem eine untergeordnete Rolle.

  • 07.07.2009, 16:47 UhrAnonymer Benutzer: Paola Frey

    Leider muß ich festellen,dass das Schulsystem in Deutschland nicht übererall gleich ist. Während in Hamburg und Niedersachsen die Hauptschule mit der neunten Klasse endet, endet sie in Nordrrhein Westfalen mit der 10 Klasse so das man sich nicht überall um eine Lehrstelle bewerben und auch angenommen wird. ich mich in Nordrhein Westfalen um eine Lehrstelle zur bürokauffrau beworben da ich den neuner Hauptschulabschluß habe wurde ich nicht in das Auswahlverfahren reingenommen nur weil keinen 10a Hauptschulabschluß habe

  • 30.01.2009, 10:19 UhrAnonymer Benutzer: Kai

    Klasse idee, endlich wird es mal angepackt.
    War ja offensichtlich doch nicht alles Mist in der DDR.
    Komme aus bW mein Sohn ist in der 4. Klasse, hier werden Sozialkrüppel geschaffen.
    Hoch lebe der Egoismus

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