Abgabenstudie: Autofahrer kosten den Staat Milliarden

Abgabenstudie: Autofahrer kosten den Staat Milliarden

Die Autofahrer spülen einen enormen Beitrag - fast 50 Milliarden Euro - in die Staatskasse. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt: Das reicht nicht. Die Kosten, die Autofahrer verursachen, sind fast doppelt so hoch.

Die Technische Universität Dresden hat sich in einer Studie damit befasst, wie viel Geld Autofahrer dem deutschen Staat einbringen und wie hoch die Kosten sind, die sie verursachen. Das Resultat der Untersuchung, aus der die Bild-Zeitung zitiert: Die Kosten, die dem Staat durch den Verkehr entstehen, liegen deutlich über den Einnahmen aus Kfz- und Mineralölsteuer.

So beziffert die TU Dresden die Kosten für Unfälle und Klimaerwärmung durch den Straßenverkehr auf rund 90 Milliarden Euro pro Jahr. Tatsächlich entstehen Deutschland laut der Bundesanstalt für Straßenwesen durch Unfälle Kosten von über 30 Milliarden Euro. Dementsprechend müsste der Straßenverkehr Klimaschäden in Höhe von rund 60 Milliarden Euro verursachen.

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Demgegenüber stehen Steuereinnahmen aus der Kfz- sowie der Mineralölsteuer von rund 50 Milliarden: Konkret beliefen sich die Einnahmen aus der Kraftfahrzeugsteuer 2011 auf rund 8,42 Milliarden Euro, die Mineralöl- beziehungsweise Energiesteuer brachte dem Fiskus rund 40 Milliarden Euro. Das würde bedeuten, dass die deutschen Autofahrer den Staat etwas mehr als 40 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Gegen eine daraus resultierende Erhöhung der Abgaben sprach sich jedoch der Verband der Mineralölwirtschaft aus. "Schon heute trägt der Autofahrer die höchste Bundessteuer", sagte Hauptgeschäftsführer Klaus Picard der Bild.

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