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Kommentare zu: Gefangene der eigenen Ziele

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2 Kommentare
  • 17.08.2012, 19:45 UhrSpruance

    Das ist ja an sich nichts Neues: Die unerwünschten Auswirkungen marktverzerrender Eingriffe durch weitere marktverzerrende Eingriffe daämfen zu wollen, die wiederum unerwünschte Auswirkungen haben... ad Infinitum. Nur, warum hat man damit und in diesem Ausmaß eigentlich angefangen? Klar, da war die sogenannte Globale Erwärmung, aber, Hand auf's Herz, glaubt wirklich jemand, daß hehre Motive alleine ausschlaggebend waren? Es muß so etwas wie eine 'sucker hole' gewesen sein, eine Aussicht, viele drängende Probleme (Staatsfinanzierung, Durchsetzung höherer Steuern, Wirtschaftsförderung mit Steuerknete, globales Ansehen, den Amis mal zeigen, was eine Harke ist...) gleichzeitig lösen zu können, die so verlockend war, daß die Politik einfach nicht Nein sagen konnte. Dummerweise sind 'sucker holes' nicht ohne Grund gefürchtet!

  • 17.08.2012, 20:43 UhrCharly

    Ich denke mal, dass der Autor nicht richtig nachgedacht hat.
    Die bisherige Einspeisevergütung war eine Anschubfinanzierung für die Entwicklung z.B. einer zunächst teuren Solartechnik.
    Inzwischen werden Solarflächen immer billiger, deshalb ist künftig auch kein Subventionsanteil nötig.

    Was aber nötig ist, ist eine klare Regelung zur Einspeisevergütung.
    Sonst werden die im Verhältnis zu den Energiekonzernen kleinen Solaranlagenbauer von den Konzernen beschissen.

    Damit es auch der Autor versteht, hier ein Beispiel aus der Bankenwelt.
    Konzerne können Kredite untereinander aushandeln, alle Beteiligten verfügen über entsprechende Horden von Rechtsverdrehern.
    Wenn ein Privatkreditnehmer einen Kredit mit der Bank verhandelt muss die Handlungsweise der Bank reguliert werden, weil die Partner unsymetrisch mächtig sind. Gleiches gilt bei Telefonen, Kabeln, etc.

    Und wenn der Autor schon von Subventionen redet, dann sollte er doch mal das obskkure Gebahren bei der Freistellung von energieintensiven Konzernen bei den Leitungsgebühren unter die Lupe nehmen.

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